Bei den Obersteirern gibt's trotz des noch immer nicht abgeschlossenen Konkurses und Sturzes in die Amateurklassigkeit (erstmals seit 1953 ist Leoben nicht in einer der beiden österreichischen Top-Ligen vertreten) keine Spur von Tristesse.
Leoben weiter "konkurrenzfähig"
"Leoben ist eine Arbeiterstadt - und mit den typischen DSV-Tugenden Kampf und Biss wollen wir die Zuschauer zurück ins Stadion holen", sagt Neo-Sportdirektor Richard Niederbacher. Coach Dejan Stankovic musste zwar mit Kapitän Muhr, Stadler & Co. viele Stammkräfte ziehen lassen - trotzdem ist man unter den Hochöfen von der Konkurrenzfähigkeit der neuen Truppe überzeugt. Niederbacher: "Goalie Pösendorfer und auch Briza haben schon unterschrieben, bei Rinnhofer sieht's gut aus. Damit haben wir drei absolute Führungsspieler. Außerdem haben wir einige sehr gute Junge, die wir nach und nach in die erste Mannschaft integrieren werden."
Flavia: Mittelfeld als Ziel
Landesliga-Meister Flavia hat mit Maurice Amtmann (Kalsdorf) und Goalie Harald Letnik bereits die Neuzugänge zehn und elf unter Dach und Fach. "Trotzdem, die Umstellung von der Landesliga ist doch groß - für uns ist's ein Konsolidierungsjahr. Ziel ist ein Mittelfeldplatz", stellt Neo-Trainer Heinz Thonhofer klar. "Aber Flavia ist ein Traditionsklub - wir wollen hier natürlich einiges bewegen."
von Marcus Stoimaier, "Steirerkrone"
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