Junge Todesopfer

Bursche (16) und Mädchen (6) tödlich verunglückt

Steiermark
16.06.2009 01:02
Gleich zwei junge Menschen sind am vergangenen Wochenende durch schwere Verkehrsunfälle ums Leben gekommen. Bereits am Donnerstag war ein kleines Mädchen mit seinem Fahrrad gegen ein Auto gefahren. Das Kind erlag am Sonntag seinen Verletzungen. Am Sonntag stürzte ein Mechanikerlehrling mit seinem Moped. Der 16-jährige Bursche brach sich das Genick und war auf der Stelle tot. Er wurde von seinem Vater gefunden.
"Das Fleisch war vorbereitet, ich habe schon die Teller auf den Tisch gestellt. Der Christopher hat gesagt, dass er heute der Grillmeister ist", erzählte die Mutter Michaela R. (37) am Montag der "Krone". Doch der Mechanikerlehrling aus Riegersberg bei Vorau wollte noch kurz mit seinem Moped zur nur wenige Kilometer entfernten Tankstelle nach Bruck an der Lafnitz fahren.
 
Bruder wollte 16-Jährigen begleiten
Ursprünglich hatte sein 14-jähriger Bruder Patrick (zeigt im Bild auf die Stelle, an der sein Bruder abstürzte) die Absicht, ihn zu begleiten, doch dann fuhr Christopher gegen 17 Uhr alleine weg. Patrick, die Schwester Kerstin (12) und die Eltern warteten auf ihn - sie warteten vergebens.
 
Die Familie versuchte, Christopher via Handy zu erreichen. Doch es stellte sich heraus, dass er sein Mobiltelefon zu Hause vergessen hatte. Daraufhin begann der Vater Christian R. (40), seinen Sohn zu suchen. Patrick wusste, dass sein Bruder oft einen Güterweg als Abkürzung nahm. Und neben diesem Güterweg lag der 16-Jährige auch - für ihn kam jede Hilfe zu spät. Laut Polizei war er rechts vom Weg abgekommen, danach blieb das Moped zwischen zwei Bäumen stecken. Christopher stürzte über eine steile Böschung und blieb nach 20 Metern im Wald liegen. "Am Mittwoch um 14 Uhr wird unser Sohn in Vorau begraben", sagte der Vater.
 
Sechsjährige nach Zusammenprall mit Auto tot
Auch jene sechsjährige Radfahrerin aus Murau, die am vergangenen Donnerstag auf dem Heimweg von ihrem Opa mit einem Auto kollidiert war, ist ihren schweren Verletzungen erlegen.
 
Autolenker Mario H. (19) dürfte die kleine Hildegard beim Einbiegen an einer Kreuzung in Krakaudorf (Bezirk Murau) übersehen haben. Obwohl der Einheimische langsam unterwegs war, wurde die Radfahrerin auf die Fahrbahn geschleudert. Der junge Mann, der einen schweren Schock erlitt, lief sofort zum nächsten Haus und rief um Hilfe. Im LKH Klagenfurt starb das Mädchen an seinen schweren Kopfverletzungen.
 
von Peter Riedler, Christian Schulter ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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