"Es gibt zweifelsohne Straßenzüge, wo es Möglichkeiten zur Optimierung gäbe", so Höpfl - etwa im Bereich Glacis zwischen Rechbauerstraße und Geidorfplatz: "Hier könnte man die Situation für die Autofahrer durch eine Änderung der Signalprogramme entschärfen - das hat ein Forschungsprojekt der TU Graz erst kürzlich gezeigt", erklärt Höpfl. Ähnliches gälte auch für die Wienerstraße oder den Gürtel.
Eine Abstimmung zum Thema und einen Bericht über den "Ampel-Test" in Graz findest du in der Infobox!
"Freie Fahrt für alle wird es nie geben"
Einziges "Aber": Jede Maßnahme pro Autofahrer ginge auf Kosten des Öffentlichen Verkehrs bzw. von Fußgängern und Radfahrern. Für Höpfl wäre ein Kompromiss dennoch denkbar: "Ein solcher ist jedoch immer auch eine Frage des politischen Willens." Eines, so Höpfl, müsse jedenfalls allen Autofahrern klar sein: "Freie Fahrt für alle im gesamten Stadtgebiet kann und wird es nie geben!"
Übrigens: Unlängst übte auch der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) Kritik an den verbesserungswürdigen Ampelschaltungen. Tenor: Je mehr rote Ampeln, desto mehr Abgase, mehr Lärm...
von Ernst Grabenwarter ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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