Im Nachhinein gesehen können die Konkurrenten froh sein, dass Regal vor einem Monat für das Rechbergrennen wegen einer "Heimverpflichtung" absagen musste - vermutlich hätte er schon dort seinen ersten Sieg in der Steiermark gelandet.
Denn wie der 36-jährige Franzose am Demmerkogel die Konkurrenz zerlegte, war schon ziemlich beeindruckend: Siege in allen drei Wertungsläufen, am Ende fast fünf Sekunden vor dem Kärntner Berg-Routinier Hermann Waldy und schon über fünf Sekunden vor dem Italiener Marietto Nalon.
Waldy nahm's locker
Waldy nahm die "Schlappe" durch den 25 Jahre jüngeren Regal allerdings relativ locker: "Ich gönn ihm den Sieg, er ist wirklich sensationell gefahren. Aber da er in der österreichischen Meisterschaft nicht gewertet wird, nehm ich die vollen Punkte mit."
Mit Marietto Nalon stand noch ein dritter F-3000-Fahrer am Podest, erst dahinter reihten sich die "Autos mit Dach" (Tourenwagen) ein. Andreas Gabat gewann die TW-Wertung schließlich mit 22 Hundertstel Vorsprung auf den Hausherrn Hanspeter Laber. Der den Leobner in nächster Zeit als Konkurrenten aber nicht fürchten muss. "Das war für lange Zeit mein letztes Rennen als Fahrer", verkündete Gabat, "ab jetzt bin ich nur noch Teamchef für meine Piloten." Und zu denen zählt auch Laber, der allerdings mit dem Gabat-Cosworth bei seinem Heimrennen einige Probleme hatte. Im zweiten Lauf spielte die Technik verrückt, nach einer Blitzreparatur mit einem Teil aus Gabats Auto "bedankte" sich Laber mit der schnellsten Tourenwagen-Zeit im dritten Lauf.
Die "üblichen" Sieger
Sonst gab's die "üblichen" Sieger: Rupert Schwaiger trieb seinen Porsche zum fünften Klassensieg im fünften Saisonrennen, gewann mit über vier Sekunden Vorsprung auf Manfred Platzer. Noch überlegener war Andreas Marko in der Klasse bis 2000 ccm. Der absolut Schnellste im Regentraining am Samstag ließ im Rennen seinen "härtesten" Verfolger Heiko Fiausch gleich um über acht Sekunden hinter sich.
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