Raub der Flammen

“Zum Glück ist keinem von uns was passiert”

Steiermark
07.04.2009 16:10
Eine riesengroße Schrecksekunde hat es Montagabend für junge Wanderschäferinnen im oststeirischen Lemberg im Bezirk Hartberg gegeben. Als sie nämlich im Lichtschein einer Kerze die Gasflasche kontrollieren wollten, fing ihr Wohnwagen Feuer. Die Mädchen blieben unverletzt, sie stehen allerdings vor dem Nichts...
Mit etwa 900 Schafen ziehen die Oststeirerin Martina H. (20), die Wienerin Mingo G. (20) und die 23-jährige Deutsche Perach M. gemeinsam mit Wanderschäfer Hans B. durch das Land. Dass sie dabei viel erleben, steht außer Frage. Doch die Aufregung von Montagabend bei ihrem Stopp in St. Magdalena/Lemberg hätte ihnen erspart bleiben können.

Binnen Sekunden stand Wagen in Vollbrand
Weil die Gaszufuhr im Wohnwagen nicht funktionierte, wollten die Mädchen die Leitungen überprüfen. Während eine nachsah, leuchtete die andere - "aber eh aus der Entfernung" - mit einer Kerze. Sekunden später stand der Wohnwagen in Vollbrand. Kleidung, Geld, Dokumente: alles vernichtet. Die jungen Frauen kamen zum Glück mit dem Schrecken davon. 

Unterschlupf fanden sie beim Ehepaar K. "Eigentlich wollten wir noch einen Monat bleiben, ehe es auf die Alm nach Hinterkrakaudorf geht", erzählt Martina, "jetzt werden wir sehen..." 

von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"

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