Sauteurer Kontrakt

Gas-Knebelvertrag mit Russen kostet Millionen

Steiermark
03.04.2009 12:31
Es war wohl die letzte gute Tat des EStAG-Führungsduos Fanz Kailbauer (links im Bild) und Franz Karl Maier (rechts), bevor sie beim Landes-Energiekonzern ins Ausgedinge ziehen: Der Gaspreis wird gesenkt, ein Durchschnittshaushalt erspart sich an die 85 Euro pro Jahr. Dass das Billiggas erst am 1. Mai kommt - wenn's hoffentlich schon schön warm ist und man die Gasheizung nicht mehr braucht - ist die eine Chuzpe. Das als Erfolg zu verkaufen, die zweite.

Denn - und darüber darf nicht der Mantel des Schweigens gebreitet werden - die Gas-Tochter verkauft ihre Energie mittlerweile unter dem Einkaufspreis. Hintergrund ist ein sogenanntes "Hedging"-Geschäft des Vorstandes, das voll in die Hosn gegangen ist, wie's auf gut Steirisch heißt.

Steuerzahler "bestraft"
Mit dem russischen Gaslieferanten wurde für zwei Jahre ein Liefervertrag zu Fixpreisen abgeschlossen. Ein wasserdichter übrigens, und damals zum Weltmarkt-Höchstpreis. Und so zahlt die EStAG im Moment in etwa das Doppelte des Gaspreises als marktüblich. Und der Knebelvertrag läuft für ein weiteres Jahr. Millionen würde dieser verunglückte Vertrag das Land und damit indirekt den Steuerzahler kosten, wollen Insider wissen.

"Steiermark Inoffiziell" von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"

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