Denn - und darüber darf nicht der Mantel des Schweigens gebreitet werden - die Gas-Tochter verkauft ihre Energie mittlerweile unter dem Einkaufspreis. Hintergrund ist ein sogenanntes "Hedging"-Geschäft des Vorstandes, das voll in die Hosn gegangen ist, wie's auf gut Steirisch heißt.
Steuerzahler "bestraft"
Mit dem russischen Gaslieferanten wurde für zwei Jahre ein Liefervertrag zu Fixpreisen abgeschlossen. Ein wasserdichter übrigens, und damals zum Weltmarkt-Höchstpreis. Und so zahlt die EStAG im Moment in etwa das Doppelte des Gaspreises als marktüblich. Und der Knebelvertrag läuft für ein weiteres Jahr. Millionen würde dieser verunglückte Vertrag das Land und damit indirekt den Steuerzahler kosten, wollen Insider wissen.
"Steiermark Inoffiziell" von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"
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