Rot gegen Schwarz - das zieht in Graz auch in der Light-Version. Mit 5.541 Zuschauern stellten die Erzrivalen am Samstag wieder eine neue Saisonbestmarke auf. Und zunächst zeigten sich dadurch vor allem Sturms Youngsters motiviert.
Starker Sturm-Start
Die Peintinger-Truppe (Durschnittsalter 20 Jahre!) begann stark - und ging auch völlig verdient in Führung: Dejan Maric lief nach Scherrer-Pass auf und davon und stellte auf 0:1 (8.). Der GAK kam nur schleppend auf Betriebstemperatur. Umso überraschender der Ausgleich: Nach Amerhauser-Flanke köpfte Toth ein (26., siehe rechtes Bild) - es war die zweite Torchance der "Roten". Und plötzlich war die Pötscher-Elf Herr im Ring. Nur vier Minuten später stand's schon 2:1: Kaufmann-Attacke gegen Schütz, den umstrittenen Elfmeter knallte Spirk eiskalt in die Maschen.
GAK nur optisch überlegen
Auch nach dem Wechsel blieb der GAK am Drücker. Aber Rauter & Co. wirkten zu umständlich. Die größte Chance verhaute noch Spirk, als er in Minute 49 in den Strafraum zog, dann aber aufs Aufspielen "vergaß". Sturm war lange weg vom Fenster - doch nach einem Bernhart-Patzer sagte Leo Kaufmann artig "Danke", 2:2 (71.). Danach wirkte der GAK stehend k.o. - trotz optischer Überlegenheit wollte Kröpfl & Co. das Siegestor aber nicht mehr gelingen.
von Marcus Stoimaier, "Steirerkrone"
Fotos: Ricardo
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