Zusammen mit engagierten freiwilligen Helfern betreut Helmut Rosenthaler Storchenhorste und pflegt verletzte Tiere gesund. Elf gefiederte Patienten leben derzeit in der Station, nach der Genesung werden sie wieder ausgewildert.
Gemeinderat einstimmig dafür
Weil die Einrichtung aber aus allen Nähten platzt, muss der Verein ausbauen. Ein passendes Grundstück war schnell gefunden, die Gemeinde erklärte sich auch sofort bereit, das Platzerl zu kaufen und an die Tierschützer zu verpachten. Der dafür nötige Gemeinderatsbeschluss fiel sogar einstimmig aus.
"Alles hätte wunderbar gepasst, aber nun wehren sich die Jäger gegen den Neubau", klagt Helmut Rosenthaler. Das Projekt wurde von Seite der Kommune erst einmal auf die lange Bank geschoben. "So kann es nicht weitergehen, sonst sind wir gezwungen, unsere Storchenstation Ende des Jahres aufzulassen."
Genehmigung fehlt noch
Alfred Langbauer, Tillmitscher Ortschef, erklärt die Verzögerung: "Die Widerstände sind mir bekannt. Uns fehlt zudem noch die behördliche Genehmigung für die Sondernutzung im Freiland und genaue Baupläne des Vereines."
Danach müsste aber eigentlich alles klar sein...
von Jörg Schwaiger, "Steirerkrone"
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