Die Blinker kaputt, die Türen nur mit Gewalt zu öffnen oder zu schließen, die Windschutzscheibe gesprungen - und alles mit Rost überzogen. Dazu zwei Lenker (46 und 41 Jahre alt) ohne Führerschein und 21 weitere Personen aufgeteilt auf die beiden fahrenden Schrotthaufen.
"Sie lagen auch im Kofferraum"
"Die Insassen lagen kreuz und quer, im Kofferraum und auf der Rückbank. Die Autos waren bis unters Dach voll", erzählt Harald Halbwachs von der Fahndungsgruppe der Autobahnpolizei Graz-West, der gemeinsam mit Kollegen von der Autobahnpolizei Unterwald und der Schengenstreife den "kosovarischen Familienausflug" nach Paris stoppte.
Jüngstes Kind gerade ein paar Monate alt
In Kaiserwald (Bezirk Graz-Umgebung) war am Montag um neun Uhr Endstation. Unter den 23 Passagieren befanden sich auch elf Kinder - die jüngsten gerade ein paar Monate alt. Ausgangspunkt des angeblichen Ausflugs war Ungarn. Für dort hatten die beiden Familien aus dem Kosovo eine humanitäre Aufenthaltsgenehmigung. Und sie dürften einen längeren Aufenthalt geplant haben, denn immerhin hatten sie fast 10.000 Euro im Gepäck...
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"
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