Seit der Eröffnung des Ladens im November 2008 ist Alois Narrath die gute Seele im Leibnitzer Vinzimarkt. Er koordiniert die täglichen Abläufe und holt Waren bei den zuliefernden Geschäften (29 an der Zahl sind es) ab. Ihm zur Hand gehen insgesamt 25 Mitarbeiter, die allesamt nichts für ihre Tätigkeit - Waren auspreisen, Regale einräumen, sauber machen - bezahlt kommen. Das ist Ehrensache.
300 Stammkunden, bis 70 Prozent billiger
Drei Mal pro Woche öffnet der Sozialmarkt für Bedürftige seine Pforten. 300 Menschen, Stammkunden, die zum Großteil aus der Region kommen, sind auf die bis zu 70 Prozent billigeren Lebensmittel angewiesen. Sonst könnten sie ihren Alltag nicht bewältigen.
Hemmschwelle überwunden
"Am Anfang bestand für die meisten schon eine Hemmschwelle, weil sich die Menschen oft untereinander kannten. Der Vorteil unseres Geschäfts ist aber, dass wir nicht so zentral liegen", sagt Alois Narrath. Er bemerkt auch, dass es immer mehr werden, die eine einkommensabhängige Berechtigungskarte zum Einkaufen bekommen: "Bis Ostern rechnen wir mit 33 Prozent mehr Kunden!"
von Jörg Schwaiger, "Steirerkrone"
Symbolbild
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