"Rollende Bomben"

Bei Hunderten Fahrzeugen ist Gefahr im Verzug

Steiermark
20.01.2009 21:08
Busse ohne funktionierende Bremsen oder Autos, die nur noch der Rost zusammenhält - mit solchen "rollenden Bomben" werden die Mitarbeiter der Kfz-Prüfstelle des Landes Steiermark täglich konfrontiert. Im Vorjahr mussten die Experten etwa 400 Fahrzeuge aus dem Verkehr ziehen - weil "Gefahr in Verzug" war!

In der Landesprüfstelle in der Grazer Petrifelderstraße - es gibt auch einen mobilen Prüfzug - kann man sich über Arbeitsmangel nicht beklagen: "Im Vorjahr hatten wir in der Steiermark 120 Prüftage, zusätzlich gab es noch 25 Prüftage nur in Graz. Außerdem hatte auch die Bundesanstalt für Verkehr, deren Sitz in Wien ist, 50 Tage lang in der Steiermark kontrolliert", berichtete Franz Schabkar, der Chef der Landesprüfstelle.

Die 400 Fahrzeuge, bei denen die Kennzeichen abgenommen werden mussten, waren die gravierendsten Fälle, doch es wurden auch noch bei mehr als 1.000 Fahrzeugen schwere Mängel festgestellt. 

Bremsen? Wer braucht die schon...
Insgesamt befanden sich im Jahr 2008 etwa 2.500 Kfz auf dem Prüfstand, wobei selbst abgebrühte Experten oft ins Staunen kommen. Franz Schabkar: "Als wir ein Auto kontrollierten, haben wir geglaubt, dass unser Bremsprüfgerät nicht funktioniert. Doch dann stellte sich heraus, dass beim Wagen vorne die Bremsen ausgebaut waren..."

von Peter Riedler, "Steirerkrone"

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