Wenn der Mutterkonzern in Übersee marod ist - Auftragsrückgänge, Umsatzeinbrüche und Staatshilfen sprechen eine deutliche Sprache -, dann geht's auch Magna in der Steiermark nicht sonderlich gut. Die Chrysler-Mitarbeiter sehen einer ungewissen Zukunft entgegen - auch, wenn noch für das heurige Jahr neue Fertigungsaufträge in Aussicht gestellt wurden. Den erhofften "Befreiungsschlag" gab's leider auch am Montag nicht - ganz im Gegenteil. Bei einer morgendlichen Betriebsversammlung wurden die etwa 550 "Hackler" informiert, wie es künftig weitergehen soll.
Das Interview mit Magna-Betriebsrat Thomas Stoimaier findest du in der Infobox!
"Die Chrysler-Produktion wurde am Montag wieder aufgenommen und läuft jetzt einmal eine Woche. Dann gehen wir wieder in die Kurzarbeit über", bestätigte Konzernsprecher Daniel Witzani der "Steirerkrone". Bis März wird im Werk, wie geplant, dann kurz gearbeitet.
In der BMW-Produktion, so Daniel Witzani, dauere die Kurzarbeit noch bis zur 9. Kalenderwoche, also bis zum 23. Februar.
von Gerhard Felbinger und Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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