Müssen die Steirer schon bald frieren?
Laut EStAG-Sprecher Urs Harnik muss niemand Angst haben, bald in einer eiskalten Wohnung zu sitzen. Die Lage ist zwar ernst, die Steiermark verfügt aber über Gas-Lager, die eine Versorgung bis zum Ende der Heiz-Periode sichern.
Gibt es einen Notfallplan für den Ernstfall?
Die Energieversorger haben Krisenpläne in der Schublade, um 70.000 Erdgaskunden weiter beliefern zu können - aktuell ortet man aber Signale der Entspannung. Seit 1960 gab es keinen einzigen Tag, an dem in steirischen Wohnungen "der Ofen aus" war.
Kommt die steirische Industrie jetzt in Bedrängnis?
Die Industrie benötigt 92 Prozent des Erdgases, beobachtet also mit Argusaugen die Entwicklung. Als Schlüsseltag gilt der kommende Montag, wenn einige Großverbraucher die Produktion hochfahren.
Wird das Gas nun teurer?
Vorläufig nicht, ab dem 1. Februar sinken die Gaspreise um sechs Prozent. Hält der positive Trend auf den Rohölmärkten an, schließt die EStAG weitere Tarifsenkungen nicht aus.
Beziehen die Steirer ihr Erdgas nur aus Russland?
70 Prozent des Erdgases kommen über russische Pipelines, aus heimischer Förderung stammen 13, aus Norwegen etwa zehn Prozent.
von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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