"Von der Gesamtinvestition in Höhe von etwa 155 Millionen Euro haben wir 20 Millionen Euro allein für den Umweltschutz reserviert", so EStAG-Sprecher Urs Harnik. Die Bauarbeiten starten diesen Frühling; die Inbetriebnahme ist 2012 geplant. Neben der Energiegewinnung steht auch die Schaffung eines Naherholungsraumes im Mittelpunkt. So werden etwa neue Fuß- und Radwege geschaffen. Die Kraftwerke sind aber auch der Startschuss für ein umfangreiches Hochwasserschutz-Programm für die sechs betroffenen Anrainergemeinden.
Und: Während der zumindest dreijährigen Bauphase finden ingesamt 2.000 Menschen einen neuen Arbeitsplatz!
EStAG kann mit dem Bau beginnen
Die steirische Umweltanwältin Ute Pöllinger - sie brachte gemeinsam mit Umweltschützern den Einspruch beim Bundesumweltsenat ein - überlegt nun die weitere Vorgangsweise. Tatsache ist: Mit dem Okay des Senats kann die EStAG ohne weitere Verzögerungen mit dem Bau beginnen.
Neues Naherholungsgebiet wird geschaffen
Die neuen Kraftwerke bringen aber auch Vorteile für die Grazer. Dort wird nämlich ein neues Naherholungsgebiet erschlossen. ÖVP-Planungsstadträtin Eva Maria Fluch: "Auf 2,5 Muruferkilometern zwischen der Puntigamer Straße und der Südautobahn schaffen wir eine Freizeit-Oase zum Schwimmen, Bootfahren, Radeln, Grillen und auch zum Sonnenbaden."
von Gerald Richter und Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"
Symbolbild
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