Der Konzernsprecher des Landesenergieversorgers, Urs Harnik-Lauris, erklärte, dass Gespräche mit den Großkunden aus der Stahl- und Papierindustrie geführt würden, um die weitere Vorgangsweise auszuloten. Die geplante Gaspreissenkung um sechs Prozent, die mit 1. Februar in Kraft treten soll, bleibe aufrecht. Für die Haushaltskunden, die rund acht Prozent der gesamten in der Steiermark verbrauchten Gasmenge ausmachten, bestehe eine Liefergarantie für die kommenden Monate, sagte Harnik-Lauris.
Die steirische Grünen-Klubobfrau Ingrid Lechner-Sonnek forderte indessen in einer Aussendung Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) auf, die "im Regierungsübereinkommen anvisierte energieautarke Steiermark in Angriff zu nehmen", um von den "osteuropäischen Machthabern" unabhängig zu werden.
Symbolbild
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