"Die Wüstentage haben bei allen Teilnehmern bereits deutliche Spuren hinterlassen", schreibt Christian Schiester. "Unser Kameramann und Wolfgang Kienreich leiden unter Magenproblemen, Thomas Schrems ist beim Klettern abgestürzt und hat sich dabei eine Rippenblessur zugezogen - nur Karl Lueger, der oststeirische Wüstenfuchs, der die Expedition gemeinsam mit unserer Beduinen-Crew anführt, ist nach wie vor topfit."
Bilder vom Wüstentrip findest du in der Infobox!
Abgesehen von einigen kleineren "Einbrüchen" ist auch der Extremläufer selbst in bester Verfassung. Er schaffte es ohne Probleme auf den Berg Sinai, auf dem - der Bibel nach - Gott Moses die Zehn Gebote verkündet hat. Danach ging's im Laufschritt auf den Katharinenberg, mit 2.637 Metern die höchste Erhebung in Ägypten. "Gemüse, Fladenbrot und Halawa, eine Beduinen-Süßspeise, sind unsere Hauptnahrung. Wir sind täglich mindestens acht Stunden lang unterwegs - ich laufend, die anderen reitend - und übernachten in unseren Schlafsäcken im Freien, auf dem Wüstenboden," berichtet der "eiserne Dauerläufer".
Ende in Sicht
Die Route führt die steirischen Abenteurer immer weiter nach Südwesten. Wenn alles nach Plan verläuft, erreichen das Quintett und die Beduinen-Mannschaft am Samstag die Ortschaft El-Tor am Roten Meer. Dann liegen 550 Wegkilometer und eine einzigartige Erfahrung hinter ihnen.
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