Mit Schnaps, Benzin und einer (leeren) Gasflasche hat ein Grazer zuerst am Freitagabend und dann, als es nicht gelang, nocheinmal Samstag früh versucht seine gepachtete Würstelbude anzuzünden. Motiv: Der Besitzer hatte ihm gekündigt, also wollte ihm der Koch eins auszuwischen. Als es endlich brannte, ging er zur Polizei und stellte sich.
Er scheint kein glückliches Händchen für das Geschäft zu haben, trotzdem träumt ein Grazer Koch seit Jahren von der Selbstständigkeit. Immer wieder pachtet er diverse Lokalitäten, die er dann in den Sand setzt. Seit zwei Jahren hat er eine Imbissbude in Graz-Puntigam. Jetzt flatterte dem 55-Jährigen dort die Kündigung ins Haus. So nicht!, dachte sich der Koch und schmiedete einen Plan, wie er dem Besitzer eins auswischen könnte. Das Ergebnis seiner Überlegungen: Er zündete die Würstelbude einfach an.
Anzeige für Pächter Der erste Versuch Freitagabend scheiterte. Samstag früh gelang es ihm dann doch. Als das Lokal brannte, stellte er sich der Polizei. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt. Schaden: 10.000 Euro.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.