"Nein", so der Coach, "das würde die Gefahr bringen, dass manche am Samstag noch auf Wolke sieben schweben - und das wäre völlig konträr zu dem, was wir in diesem von manchen Aussagen des Gegners brisant gemachten Spiel brauchen. Wir schauen uns Ried gegen Austria an - die Rieder sind uns ähnlich, das bringt mehr."
Jedenfalls: Die Provokationen von Daxbacher und Bazina ("Ich hab' ihn nach Graz gebracht, aber der Trainer hat halt Vorbild-Wirkung...") lassen die "Falken" kalt. Gregoritsch: "Uns macht so leicht keiner unsicher, wir werden gegen Austria, die meinen vollen Respekt hat, so auftreten, dass wir nicht verlieren."
Angezählte Legionäre
Provokationen verpuffen - nicht aber, was manche Legionäre im KSV-Dress für ihr Geld bisher abgeliefert haben. Eine Bilanz, die nach Konsequenzen verlangt - und die wird's auch geben, wie Präsident Erwin Fuchs den schwer Angezählten bereits mitteilte.
Pero Pejic wird nicht mehr für KSV spielen. Gregoritsch: "Vor drei Wochen hat ihn unser Arzt gesund geschrieben, aber es heißt, es tut ihm das Knie immer noch weh. Dieser Transfer hat bisher nichts gebracht." Zwar habe der Kroate beste Referenzen gehabt (albanischer Schützenkönig), aber nur drei Spiele vom Start weg (zwei Tore) seien klar zu wenig. "Man wird versuchen, mit seinem Manager einen Konsens zu finden, da es keine Ausstiegsklausel gibt", so Spieler und Manager "Mucki" Wieger. Der Rumäne Iencsi ist schwer angezählt. "Zweimal ein Totalversager, einmal gut - einfach zu wenig für einen Legionär." Das zählt auch für Patrick Siegl. Gregoritsch: "Drei Spiele gibt's noch, ich bin gespannt, ob sie uns zeigen, dass sie uns doch helfen können und wollen."
Kurz Kraft tanken
Helfen soll auch noch ein Kurzcamp nächste Woche in Bad Tatzmannsdorf - dort will man die Kräfte für die restlichen zwei Spiele mobilisieren."
von Richard Kallinger, "Steirerkrone"
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