Gnadenlose Jagd

Fasane freigelassen – um Zielscheiben zu sein

Steiermark
26.11.2008 19:41
Man nehme einen Fasan, der bisher nur sein Käfigleben kannte, setze ihn quasi vor die Flinte, knalle ihn ab - und lobe dann sein Waidgeschick! So passiert es, wie es den Anschein hat, auch in der Steiermark. Eine geplante Treibjagd im Bezirk Feldbach fand am Dienstag ein vorzeitiges Ende. Das Nachspiel dazu folgt.

35 Jagdgäste sollen es laut dem Tierschutzverein Vier Pfoten gewesen sein, die ihr Glück bei einer Treibjagd finden wollten - das Halali wurde aber kurzfristig abgesagt. Die Fasane, die daran glauben sollten, waren nämlich offenbar erst zwei Tage davor aus ihren Volieren befreit worden.

"Schwerst zu verurteilen"
Nikolaus Kulmer, engagierter Tierschützer von der "TierWeGe": "Da gibt es genaue Vorschriften - die Tiere müssen mindestens vier Wochen vorher ausgelassen werden! Alles andere ist unwaidmännisch und schwerst zu verurteilen." Der Aktive Tierschutz erstattete Anzeige; der Jagdleiter ließ die Aktion im Endeffekt abbrechen. Jetzt sind die Behörden am Wort.

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