Fall Natascha

Zivilprozess geht im September weiter

Steiermark
19.08.2008 14:42
Der im Mai vertagte Prozess am Grazer Zivilgericht zwischen dem pensionierten Richter Martin Wabl und Natascha Kampuschs Mutter Brigitta Sirny wird am 18. September fortgesetzt. Wabl vertritt die Meinung, Nataschas Mutter sei an der Entführung und einem möglichen sexuellen Missbrauch der Tochter beteiligt gewesen. Sirny antwortete mit einer Unterlassungsklage.

Laut Gerichtssprecher Friedrich Moshammer ist am 18. September auch der Abschluss des Verfahrens wahrscheinlich - sofern alle drei Zeugen, darunter der ehemalige Chef des Sicherheitsbüros, Max Edelbacher, erscheinen. Auch zusätzliche Polizeiakten seien für die Fortsetzung vorbereitet worden.

Wabl von Mitschuld Sirnys überzeugt
Nach mehreren Prozessen in derselben Sache war im Mai Brigitta Sirny die Klägerin, die erreichen will, dass Martin Wabl seine Aussagen nicht weiter verbreiten darf. Der pensionierte Richter erklärte hingegen, er sei nach wie vor von einer Mitschuld Sirnys überzeugt. Auch Nataschas Vater und das Entführungsopfer selbst waren im Mai erschienen (siehe Fotos in der Infobox), wobei die junge Frau ihre Aussage unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemacht hatte.

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