Von A wie Allerheiligen bis Z wie Zeltweg wird in der Steiermark also bei steigender Tendenz gekickt, sinkende Werte gibt's dagegen bei den Legionären.
Weniger "Gastarbeiter"
Von 5.749 gemeldeten "Gastarbeitern" sind gerade noch 1.305 aktiv. Das liegt auch daran, dass man von der Landesliga bis zur 1. Klasse nur noch auf zwei Ausländer pro Team setzen darf und es keine EU-Legionäre gibt. "Seit drei Jahren gibt's die Bestimmung, dass nur zwischen Österreichern und Nicht-Österreichern unterschieden wird. Egal, aus welchem Land die Akteure kommen", sagt StFV-Geschäftsführer Nußgruber.
Videk bewies Legionärs-Qualität
Dass die vorhandenen Legionäre durchaus ihr Geld wert sind, zeigte in der abgelaufenen Saison Mario Videk. Der Kroate traf 44 Mal für seinen Klub Groß St. Florian ins Schwarze, wurde dadurch Torschützenkönig in der Steiermark und bekam von der "Steirerkrone" eine Einladung für ein Training mit den spanischen Stars von Real Madrid in Irdning.
Bärnbach wieder solo
News gibt's in Bärnbach. Der weststeirische Traditionsklub löste nach der abgelaufenen Saison seine Kooperation mit Köflach II auf, das wieder in die 1. Klasse musste. Probleme zwischen den Klubs gab's nicht - Bärnbachs Schriftführer Walter Weissenberger: "Es ist immer eine Zusammenarbeit mit Ablaufdatum gewesen." Bärnbach, das sein Auftaktspiel in Lankowitz 1:0 gewann (siehe Storybild), ist also wieder ein alleinstehender Klub. Aber was braucht man eigentlich, um einen neuen Verein gründen zu können? "Man muss Besitzer oder Hauptmieter einer Sportstätte sein und Nachwuchsmannschaften in den Klassen U11 bis U19 haben. Pro Team benötigt man 16 Spieler, die bei keinem anderen Verein gemeldet sind", so Verbandsmann Nußgruber.
Kainbach/Hönigtal doppelt vertreten
Genügend Spieler hat auf alle Fälle Kainbach/Hönigtal: Daher kam man beim 1. Klasse-Mitte-A-Klub auf die Idee, ein zweites Team in die 1. Mitte B zu schicken. Dort gab's ein mehrheitliches "Ja", da ein Team pro Runde ohnehin spielfrei gewesen wäre und dieses nun einen Freundschaftskick gegen Kainbach austrägt. Gewertet werden diese Spiele mit null Punkten und null Toren, einzig rote Karten werden mitgenommen.
Einziges Pech: Da der FC Graz erst kurz vorm Ligastart seine Nennung in der 1. Mitte B zurückzog, ist nun erst wieder ein Team spielfrei. Ohne die "Zweier" von Kainbach würde es sich in der Zwölfer-Liga perfekt ausgehen...
von Alex Petritsch, "Steirerkrone"
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