Alles für den Kirchenverwalter
Kürbis und Raps ziehen die tüchtigen Steirer unter anderem auf den gepachteten Äckern mit viel Liebe auf. Alle dachten: Ein Kirchengrund, das ist was für die Ewigkeit. Der kolportierte Grund, warum sie die gesamt 80 Hektar abtreten müssen, war ihnen ein besonderer Dorn im Auge: Ein Diözesanverwalter, der künftig nur mehr halbtags beschäftigt werden kann, sollte die Gründe als Trostpflaster bekommen.
Auch Bauernbund versuchte zu vermitteln
Auch der Bauerbund intervenierte. Josef Kowald: "Ich habe mich dafür eingesetzt, dass die Landwirte zumindest einen Teil der Flächen behalten dürfen. So kann's ja nicht gehen!"
Die "Krone" fragte bei der Diözese nach
Am Mittwoch klopfte die "Krone" bei der Diözese an, konfrontierte die Verantwortlichen mit der Problematik. Nur eine Stunde später kam folgende schriftliche Stellungnahme:
"Da sich gezeigt hat, dass die Existenz einiger Betroffener gefährdet wäre, hat sich die zuständige Gutsverwaltung dazu entschlossen, die Kündigungen nicht umzusetzen. Die Landwirte werden umgehend informiert."
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"
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