Die Gegner sind aufgebracht: "Statt die bestehende Schule zu modernisieren, will man jetzt ausgerechnet in einem Hochwassergebiet einen Neubau hochziehen!", ist Johann Rauer vom ZBB (Zukunft Bad Blumau) aufgebracht.
Weiterer Kritikpunkt: Es stehe zu viel Geld auf dem Spiel. "5,5 Millionen will man ausgeben - für einen kleinen Ort kein Pappenstiel! Mit der Ausgabe sind wir über Jahrzehnte für andere Ansinnen gesperrt."
"Freunderlwirtschaft" ortet so mancher Blumauer als Hintergrund der Geschehnisse. Für einzelne Gewerbetreibende würden nämlich Vorteile durch den neuen Standort entstehen.
"Wir stellen die Schule auf einen Sockel"
ÖVP-Bürgermeister Franz Handler (seine Partei hält die Mehrheit) freilich lässt alle diese Vorwürfe nicht gelten: "Um die bestehende Schule gibt es keine Grünflächen, die Kinder spielen auf dem Asphalt. Zudem hat uns das Land zwei Millionen Euro für einen Neubau zugesagt." Die Hochwasserproblematik lasse sich leicht aus dem Weg räumen: "Wir stellen die Schule auf einen ein Meter hohen Sockel und schaffen eine Überflutungsmulde."
Auf Antrag des ZBB wird nun das Volk zu der Causa befragt. Während Rauer betont, sich dem Ergebnis zu fügen, sagt der Bürgermeister: "Wir halten so und so an unseren Plänen fest!"
von Barbara Winker, "Steirerkrone"
Symbolbild
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