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04.12.2016 - 14:45
Foto: krone.at-Leserreporter Harald Pechmann

So gewöhnst du Hund und Katz aneinander

22.09.2008, 14:04
Vielleicht geht es dir wie vielen Tierbesitzern: Du hättest gerne sowohl eine Katze als auch einen Hund, schreckst aber davor zurück, weil sich die beiden nicht vertragen könnten. Dabei ist es ganz einfach, Hund und Katz zu Freunden fürs Leben zu machen. Wir verraten dir wie!

Der Wissenschaftler Joseph Terkel von der Universität Tel Aviv hat gerade in einer Studie mit 200 Tierbesitzern nachgewiesen, dass Hund und Katzen fähig sind, die Sprache des anderen wie eine Fremdsprache zu erlernen und sich dann hervorragend zu verstehen.

Prägung im Welpenalter

Am einfachsten geht es, wenn die Tiere bereits als Welpen in ihrer Prägungsphase aneinander gewöhnt werden. Laut Professor Terkel sollte die Katze vor dem Hund angeschafft werden und weniger als sechs Monate alt sein, der Hund sollte noch kein Jahr alt sein.

Das ungleiche Pärchen wird schnell anfangen, die Sprache und Körpersignale des anderen zu erlernen. Der Instinkt der Tiere spielt dabei keine Rolle. Sobald sie ihre Signale richtig verstehen, werden Samtpfote und Vierbeiner miteinander spielen, schlafen, das Futter teilen und sich vermutlich mit Nasenstübern begrüßen.

Langsame Annäherung

Später wird es ungleich schwieriger. Sollte plötzlich ein anderes Tier ins Haus kommen, ist es ratsam, den Hund und die Katze am Anfang in verschiedenen Zimmern unterzubringen. Auf diese Weise werden sie langsam mit dem Geruch des Anderen und dessen Geräuschen konfrontiert. In einem weiteren Schritt kann man Decken oder Spielzeug austauschen.

Erstes Zusammentreffen

Beim ersten direkten Zusammentreffen betritt man am besten mit dem angeleinten Hund das Zimmer, in dem sich die Katze aufhält, und achtet auf einen Fluchtweg für die Katze.

Wichtig: Versuche eine möglichst entspannte Atmosphäre für das erste Zusammentreffen zu schaffen. Bitte sei nicht nervös. Stress und Nervosität übertragen sich auf die Tiere und könnte so zu einer beiderseitigen Abneigung führen. Die Annährung muss langsam erfolgen und darf auf keinen Fall erzwungen werden.

Nach einer kurzen Zeit die Begegnung abbrechen und zu einem anderen Zeitpunkt erneut und etwas länger durchführen, bis man den Hund irgendwann ableint, aber beide weiterhin gut beobachtet. Jede Art von Jagdversuch des Hundes muss vom Besitzer deutlich unterbrochen werden. Verhält er sich ruhig, wird er gelobt. Die Katze, wird sich, wenn sie sich sicher fühlt irgendwann annähern.

Hunde unterscheiden meistens zwischen den Katzen aus dem eigenen Haushalt und fremden Samtpfoten, daher kann es trotz erfolgreicher Gewöhnung passieren, dass unbekannte Katzen im Garten vom Hund weiterhin gejagt und vertrieben werden.

Auseinandersetzungen

Wenn sich Hund und Katz streiten, solltest du als Tierbesitzer nur eingreifen, wenn gebissen und gekratzt wird. Die Differenzen kommen daher, dass die Tiere die Körpersprache des anderen falsch verstanden haben.

So versteht dein Hund, wenn er nicht im Welpenalter auch „kätzisch“ gelernt hat, unter Schwanzwedeln Freude. Bei der Katze ist das Zucken mit dem Schwanz aber als Gereiztheit zu deuten. Eine Katze schnurrt, wenn sie Kontakt will, der Hund knurrt wenn er keinen will.

Nach „Vorleben“ erkundigen

Hunde mit großer Jagdleidenschaft akzeptieren Katzen als Mitbewohner oft weniger schnell. Und Katzen, die bereits schlechte Erfahrungen mit einem Hund hinter sich haben, fassen oft kein Vertrauen mehr. Daher sollte man bei Tieren aus dem Tierheim gezielt nach Verträglichkeiten fragen, da man den Neuzugang sonst schwer oder gar nicht an die bereits vorhandenen Haustiere gewöhnen kann und umgekehrt.

Hast du gut Tipps, wie man Hunde und Katzen zusammenbringt? Einfach unter diesen Artikel posten!

Bild von krone.at- Leserreporter Harald Pechmann

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