Mo, 18. Dezember 2017

Illegaler Sex-Treff

30.11.2017 09:22

Razzia: Polizei schob Geheim-Bordell Riegel vor!

Erneut gelang der Innsbrucker Polizei ein Schlag gegen die illegale Sex-Szene! Am Dienstag hoben Ermittler des Strafamtes im Zuge einer Razzia ein Geheim-Bordell direkt neben dem Hauptbahnhof aus. Bis zuletzt sollen dort zumindest fünf Prostituierte ihre Dienste angeboten haben - darunter zwei Transvestiten.

Es war ein Hinweis aus der Nachbarschaft, der die Polizei auf die Fährte des illegalen Geheim-Bordells im berüchtigten Haus Südtiroler Platz 1 gebracht hatte. "Wir wollten die Wohnung daraufhin sofort genauer unter die Lupe nehmen, standen aber zunächst vor verschlossener Tür", schildert Florian Greil, Leiter des Strafamtes in der Landespolizeidirektion Tirol.

Nachdem ein angeforderter Schlüsseldienst die Eingangstür letztlich geknackt hatte, kam den Ermittlern gleich einmal ein Mann entgegen. "Welche Rolle dieser spielt, wissen wir derzeit noch nicht. Er hat behauptet, Obst geliefert zu haben. Gefunden haben wir in der Wohnung jedenfalls keines", erklärt Greil weiter.

Zwei Männer als Prostituierte

Dafür stießen die Polizisten in Hinterzimmern auf gleich fünf illegale Prostituierte im Alter zwischen 20 und 27 Jahren - drei weibliche Sex-Arbeiterinnen und zwei Transvestiten in Frauenkleidern, allesamt Bulgaren. Laut dem Strafamts-Chef hätten die Verdächtigen sofort gestanden, in der Wohnung Prostitution ausgeübt zu haben. Zudem gaben sie an, dass sie gewusst hätten, dass dies illegal sei. Eine Art Reue? Zu spät!

Hinter Vorhang versteckt

Gegen eine der Sex-Arbeiterinnen war bereits ein Aufenthaltsverbot aufrecht. Das war wohl auch der Grund, weshalb sich die junge Bulgarin zunächst hinter einem Vorhang zu verstecken versucht hatte. Sie wurde ins Polizeianhaltezentrum gebracht. Die anderen vier fassten Anzeigen aus. Die Wohnung, in der laut Zeugen bis zuletzt täglich ab 17 Uhr Freier aus- und einmarschierten, wurde behördlich geschlossen.

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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