So, 18. Februar 2018

Steirischer Begleiter:

07.02.2018 14:41

Dein Abenteuer am Himalaya

Der Grazer Student und Extremradfahrer Jacob Zurl bietet Touren über das höchste Gebirge der Welt an - Gänsehautfeeling inklusive 

Ein Abenteuer, sechs Pässe, 630 Radkilometer – und das über das höchste Gebirge der Welt! Was der Grazer Vermessungswesen-Student Jacob Zurl als Reiseleiter anbietet, übersteigt jede Vorstellung vom Urlaub! Es ist extrem. So wie das aktive Leben des 29-jährigen Extremradfahrers, der schon Weltrekorde aufgestellt hat.

„Ich begebe mich mit bis zu zwölf Personen auf eine Reise, auf der wir mit dem Rad über 14 Tage lang den Himalaya überqueren. Wir sind auf Tuchfühlung mit der Natur, erleben die Kulturen hautnah, spüren den Buddhismus und den Hinduismus“, so Zurl. „Einmal haben wir dabei sogar den Dalai Lama getroffen.“

„Nach zwei Wochen auf dem Rad machen wir noch eine Trekking-Tour, besteigen den 6153 Meter hohen Stok Kangri. Das ist der leichteste Berg im indischen Raum, weil hier nur gewandert und nicht geklettert wird.“ Es sind letztlich Erfahrungen, die unter die Haut gehen. „Es ist definitiv ein Erlebnis, das man nicht mehr vergisst. Auch was die Gruppendynamik angeht. Wir leben über drei Wochen auf engstem Raum, schlafen in Pensionen oder gleich im Zelt unter freiem Himmel.“

Gemeinsam werden die (oft nicht einfachen) sportlichen Herausforderungen gemeistert. „Deshalb sollte man schon 3000 Kilometer pro Jahr mit dem Rad unterwegs sein, um das Abenteuer auch zu bestehen. Aber keiner muss ein Top-Athlet sein. Braucht einer eine Pause, kann derjenige immer ins Begleitfahrzeug einsteigen.“

Vor Ort ist alles penibel organisiert: „Insgesamt begleiten uns bis zu 16 Einheimische. Köche, Helfer, Bergführer. Und auf der Trekking-Tour helfen uns außerdem zirka 25 Esel, die das Gepäck tragen.“

Zurls Reise über das Himalaya-Gebirge ist ungewöhnlich. „Und definitiv nicht touristisch und überlaufen. Im Gegenteil. Du erlebst wie das Leben vor Ort wirklich ist, verbindest Sport und Kultur in einer Region, die noch nicht viele kennen.“ Es ist gerade das Unbekannte, dass diese Reise zum Abenteuer macht.

Christoph Kothgasser
Christoph Kothgasser
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