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Tagesgeldkonto Vergleich

Tagesgeldkonto Vergleich kostenlos auf Krone


tagesgeldkonto testEin Tagesgeldkonto bietet die Möglichkeit Geld anzulegen, das täglich verfügbar ist und somit schnell umgeschichtet werden kann. Es ist optimal für das Ansparen von Geldbeträgen, die der Sparer in absehbarer Zeit ausgegeben oder investieren möchte, jedoch getrennt vom Girokonto verwahrt.

Woher kommt die Bezeichnung Tagesgeld?

Das auf diesem Konto angelegte Geld ist kurzfristig, das heißt täglich, verfügbar: daher der Name „Tagesgeld“. Dem Grunde nach handelt es sich um ein verzinstes Konto, welches im Gegensatz zum Festgeldkonto keine festgelegte Laufzeit hat.

Geldbeträge, die Anleger auf einem Festgeldkonto sparen, sind grundsätzlich erst zu einem in der Zukunft liegenden Termin wieder verfügbar. Das Geld ist in dieser Zeit „fest“ angelegt und steht dem Anleger nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund sollte der Sparer beachten, dass er in dem Zeitraum auch ohne diese Summe auskommen muss, selbst bei unvorhergesehenen Ereignissen, wie einer Autoreparatur.

Die Verzinsung

tagesgeldkonto vergleichDie Bank zahlt dem Sparer für das angelegte Geld auf dem Tagesgeldkonto Zinsen. Die Verzinsung wird dabei in Prozent vom Anlagebetrag für ein Jahr angegeben: zum Beispiel 2% p.a.

Wird das Geld somit für ein ganzes Jahr angelegt, erhält der Anleger 2% vom investierten Kapital. Ist die Anlagedauer kürzer, berechnet sich der Zinsertrag entsprechend zeitanteilig, zum Beispiel für einen Monat. Im Internet gibt es zahlreiche Zinsrechner, mit denen der Anleger die zu erwartenden Zinserträge für die geplante Anlagedauer berechnen kann. Auf diese Weise kann der Sparer einen Zinsvergleich anstellen und das beste Tagesgeldkonto mit den besten Zinsen finden.

Aufgrund der täglichen Fälligkeit fallen die Zinsen im Vergleich grundsätzlich niedriger aus als bei einer Festgeldanlage. Die Bank kann mit dem Geld nicht fest planen und dementsprechend erkauft sich der Verbraucher seine Flexibilität mit niedrigeren Zinsen.

Wie oben bereits angesprochen, sollte der Anleger sich im Klaren darüber sein, welche Zielsetzung er für die Geldanlage hat. Festgelder sind erst zu einem bestimmten Datum verfügbar und sollten nur Geldbeträge enthalten, die für diesen Zeitraum entbehrlich sind. Steht also eine größere Investition, ein hohe Steuernachzahlung oder Ähnliches an, sollten diese Beträge auf einem Tagesgeldkonto zurückgelegt werden.

Bei den Angeboten der Banken ist darauf zu achten, dass Zinsangebote häufig nur für einen bestimmten Zeitraum gültig sind und das Tagesgeld im Anschluss zu niedrigeren Zinsen verzinst wird. Viele Anleger gehen dann häufig dazu über, auf „Zinsjagd“ zu gehen und nach Ablauf der Angebotsfrist ein neues Konto zu eröffnen, um bei der neuen Bank für einen weiteren Zeitraum von höheren Zinsen zu profitieren. Ob sich der Aufwand der ständigen Neueröffnung von Konten lohnt, muss im Einzelfall abgewogen werden. Basis für eine Zinsjagd ist in jedem Falle ein detaillierter Vergleich von Tagesgeldangeboten und den enthaltenen Tagesgeldzinsen.

Des Weiteren ist die Zinshöhe in einigen Fällen auch vom Anlagebetrag abhängig. Bis zu einem bestimmten Betrag werden höhere Zinsen geboten, ab diesem Betrag dann lediglich geringe Zinsen. Der Anleger sollte auch hier die genauen Konditionen des Bankhauses prüfen.

Unterschiede bestehen auch bei der Häufigkeit der Zinsgutschriften. Banken schreiben beispielsweise monatlich, quartalsweise oder einmal im Jahr Zinsen gut. Sparer sollten auch hier die verschiedenen Eigenschaften der am Markt angebotenen Tagesgeldangebote prüfen und abwägen, welche Vor- und Nachteile im individuellen Fall wichtig sind. 

Für wen eignet sich Tagesgeld

tagesgeldkonto vergleichFinanzexperten empfehlen, dass jeder Verbraucher ein Sicherheitspuffer von drei bis sechs Netto-Monatsgehältern auf der „hohen Kante“ haben sollte, das grundsätzlich täglich verfügbar sein sollte. Hierzu eignen sich insbesondere Tagesgeldkonten. Auf sie kann der Sparer jederzeit zugreifen und das Geld flexibel überweisen. Dadurch, dass es sich um ein separates Konto handelt, sind die Beträge getrennt vom Girokonto aufbewahrt und vom alltäglichen Zahlungsverkehr gelöst. Auf diese Weise kann der Verbraucher den Notgroschen besser und übersichtlicher ansparen, da bei vielen Menschen die Hemmschwelle höher ist, Gelder vom Tagesgeldkonto für möglicherweise überflüssige Investitionen zu verwenden als vom Girokonto, mit dem schnell per EC-Karte bezahlt werden kann.

Der Erhalt des Vermögens des Sparers wird dadurch gestärkt. Der Verbraucher kann darüber hinaus beispielsweise den Jahresbeitrag der Kfz-Versicherung oder die Kosten für den Sommerurlaub als Tagesgeld ansammeln und sparen. Des Weiteren parken Sparer häufig auch Gelder, bei denen zum Beispiel die Festgeldfrist abgelaufen ist und der Verbraucher nach neuen längerfristigen Angeboten sucht.

Der Anleger sollte jedoch darauf achten, nicht zu viel Geld als Tagesgeld anzusammeln. Wenn bereits eine großzügige Rücklage vorhanden ist, sollte der Verbraucher weitere Gelder eher in höher verzinste Festgelder anlegen, um Zinserträge zu optimieren. Die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto sind bei dem gegenwärtigen niedrigen Zinsniveau unterhalb der Inflationsrate und daher nicht uneingeschränkt geeignet, größere Geldbeträge zu verwahren. Insgesamt lässt sich somit das Fazit ziehen, dass ein Tagesgeldkonto nicht die finale Geldanlage darstellt und Gelder enthält, die als Sicherheitsreserve oder für größere in naher Zukunft anfallende Investitionen angespart werden.

Wie kann über das Geld auf dem Tagesgeldkonto verfügt werden?

Bei Eröffnung des Tagesgeldkontos wird ein sogenanntes Referenzkonto angegeben. Über dieses Konto erfolgen die Einzahlungen und Auszahlungen vom Tagesgeldkonto, da beim Tagesgeldkonto in der Regel kein allgemeiner Zahlungsverkehr möglich ist. Grundsätzlich geben Sparer ihr reguläres Girokonto als Referenzkonto an und stellen somit die Verbindung zum Tagesgeldkonto her. Befinden sich beide Konten im selben Bankhaus, sind schnelle Überweisungen möglich. Ansonsten dauert die Durchführung der Transaktion in der Regel einen Bankarbeitstag. Es sind keine besonderen Kündigungsfristen zu beachten, da das Geld per Definition täglich auf dem Tagesgeldkonto verfügbar ist. Die Frist der Überweisung sollte im Regelfall bei der Bank erfragt werden, um beim kurzfristigen Geldbedarf ausreichend Zeit einzuplanen.

Durch das System mit Referenz- und Tagesgeldkonto wird auch eine höhere Sicherheit für die gesparten Beträge auf dem Tagesgeldkonto erreicht. Ein unbefugter Zugriff wird dadurch erschwert. Möchte der Sparer das Referenzkonto ändern, muss dieser einen entsprechenden Antrag bei der Bank stellen. Bei der Eröffnung oder Zuordnung des Referenzkontos ist grundsätzlich darauf zu achten, dass der Kontoinhaber bei beiden Konten identisch ist. 

Um die Spardisziplin zu erhöhen, kann der Sparer beispielsweise vom Referenzkonto, wenn es sich um das Girokonto handelt,  einen Dauerauftrag einrichten, um das gewünschte Sparvolumen schneller zu erreichen. Auf diese Weise wird monatlich ein Sockelbetrag auf das Tagesgeldkonto eingezahlt und beschleunigt das Ansparen der angestrebten Summe. Jeder Euro, der am Ende des Monats übrig bleibt, kann der Verbraucher im Anschluss „on top“ zurücklegen.

Wo werden Tagesgeldkonten angeboten?

Filial-, Online- und Depotbanken haben in der Regel Tagesgeldkonten im Portfolio. Alle Banken haben Vor- und Nachteile und sollten vom Verbraucher in Erfahrung gebracht werden. Der Sparer sollte entscheiden, ob er beispielsweise einen Ansprechpartner vor Ort benötigt oder ob weitere Präferenzen bestehen. Online-Banken können hingegen dadurch, dass das kostenintensive Filialgeschäft entfällt, bessere Konditionen anbieten. Ein Tagesgeldkontovergleich verhilft dazu, einen besseren Überblick zu erhalten.

Die Kontoeröffnung erfolgt dabei entweder vor Ort in der Filiale der Bank oder online bei Internetbanken. Bei Onlinebanken kommen dann Verfahren wie Video-Ident zum Einsatz, um die Identität und Personalien des Antragstellers festzustellen. 

Grundsätzlich haben alle Konten einen Online-Zugang. Darüber kann der Anleger Überweisungen tätigen und sein angelegtes Geld verwalten. Nach der Stellung des Eröffnungsantrags erhält der Verbraucher seine Zugangsdaten per Post zugesandt und nutzt diese dann für seinen persönlichen Log-In. Für das Ausführung und Legitimieren von Überweisungen nutzen die Banken die gängigen TAN-Verfahren.

Ausländische Tagesgeldkonten

Neben österreichischen Banken bieten auch zahlreiche ausländische Banken Tagesgeldkonten an und werben dabei mit höheren Zinsen als Kreditinstitute aus Österreich. Wie oben bereits erwähnt, wird empfohlen auf dem Tagesgeld eine eiserne Geldreserven oder Beträge für anstehende Investitionen anzusparen. Sparer sollten aus diesem Grund den Fokus eher auf die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit der Bank als auf eine höhere Verzinsung legen. Im Notfall benötigt der Anleger ein zuverlässiges Bankhaus, das eine zügige und flexible Verfügbarkeit der Sparsumme garantiert und den Verbraucher handlungsfähig macht. Im Zweifel sollte diese Eigenschaft den Vorzug vor höheren Zinsen genießen. 

Die Banken sind grundsätzlich dazu verpflichtet, ihre Kunden über sämtliche Konditionen zu informieren und auf diese Weise mögliche Gebühren transparent darzustellen. Soll beispielsweise ein Giro- und Tagesgeldkonto zusammen eröffnet werden, sollte der Anleger insbesondere auf die Gebühren für Kontoführung des Girokontos achten. Erfolgt monatlich ein konstanter Geldeingang (in der Regel Lohn- bzw. Gehaltszahlungen) können sich derartige Gebühren reduzieren. Eine detaillierte Durchsicht der Gebühren und Preise der Banken für ihre Produkte ist hier auf jeden Fall unverzichtbar. Bankinstitute müssen bei der Finanzmarktaufsicht (kurz: FMA) eine Erlaubnis einholen, wenn sie derartige Produkte anbieten möchten. Für die Prüfung, ob ein attraktives Angebot vorliegt oder wie die konkreten Verträge ausgestaltet sind, ist die FMA jedoch nicht verantwortlich. Auch aus diesem Grund ist es daher sehr wichtig, dass der Sparer sich eingehend mit den Konditionen und Bedingungen auseinandersetzt und sich detailliert informiert. 

Welche Risiken bestehen beim Tagesgeld?

Da das Tagesgeldkonto an keinen Kurs geknüpft ist, erwächst hieraus kein gesondertes Risiko. Sinken Zinsen nach einem ersten garantierten Zeitraum, kann hieraus ein gewisses Renditerisiko erwachsen. Der Sparer sollte daher die Dauer von Garantiezinsen prüfen.

Fremdwährungsschwankungen

Tagesgeldkonten werden in der Regel in Euro bespart. Somit entfallen hier mögliche Risiken aus Fremdwährungsschwankungen. Sind jedoch Tagesgeldkonten außerhalb des Euro-Raums angedacht, sollte sich der Anleger intensiv mit den möglichen Risiken der Wechselkurse beschäftigen und eine gründliche Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile vornehmen. 

Einlagensicherung

Das Konstrukt der Einlangensicherung schützt den Sparer bei einer Insolvenz der Bank.  Insbesondere Gelder auf Tages-, Fest- und Girokonten sind pro Kunde und Bank auf € 100.000 gesetzlich abgesichert. Im Falle einer Bankenpleite gewährleisten die Sicherungssysteme, dass die Einlagen der Sparer bis zum Sicherungsbetrag zurückgezahlt werden. Die Banken sind laut der FMA (Finanzmarktaufsicht) dazu verpflichtet, sich an einer „gesetzlichen Entschädigungseinrichtung oder durch ein amtliche anerkanntes institutsbezogenes Sicherungssystem“ für den Ernstfall abzusichern. Es ist des Weiteren möglich, dass das Bankinstitut an darüberhinausgehenden freiwilligen Instituten der Einlagensicherung teilnimmt. Auch hier sollte eine eingehende Prüfung erfolgen, wenn der Sparer plant, Geldbeträge von mehr als € 100.000 anzulegen.

Der Anleger sollte zudem bei Anlagen im Ausland prüfen, welche Sicherungssysteme dort vorliegen und bis zu welcher Höhe die Einlagen geschützt sind. 


Alternativen zum Tagesgeld

Festgeldkonten bieten eine gute Ergänzung zu Tagesgeldkonten. Mit dieser Anlageart kann der Sparer mittel- und langfristige Geldanlagen abschließen und dort möglicherweise von höheren Zinsen profitieren. Als mögliche Anlageziele sind hier beispielhaft Vermögensaufbau für größere Anschaffungen oder Altersvorsorgeabsichten zu nennen. Das Festgeld erwirtschaftet in der Regel höhere Zinsen als das Tagesgeld.

Auch Festgelder sind grundsätzlich nicht an Kurse gebunden und enthalten damit kein entsprechendes Risiko. Mit Abschluss der Anlage stehen zudem Anlagebetrag und –zeitraum sowie die Zinsen fest. Der Ertrag und die Verfügbarkeit der Summe sind somit genau berechenbar und können daher gut in die Finanzplanung des Sparers miteinbezogen werden.

Achtung bei fixen Zeiträumen

Ist das Geld für einen fixen Zeitraum von beispielsweise sechs Monaten fest angelegt, entfällt die Möglichkeit für den Kunden über das Geld vor Ablauf der Zeit zu verfügen. In einigen Anlageprodukten sind jedoch Ausnahmen vertraglich geregelt, die sich jedoch grundsätzlich negativ auf den Zinsertrag der Geldanlage auswirken. Banken berechnen dann im Falle der vorzeitigen Kündigung der Festgeldanlage zum Beispiel eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung, die vom Kunden getragen werden muss. Das Bankhaus hat das angelegte Geld nämlich für einen bestimmten Zeitraum selbst verplant und lässt sich die alternative Refinanzierung vom Anleger gesondert vergüten. 

Auch hier locken viele Banken mit attraktiven Konditionen, um Neukunden zu gewinnen. Die Zinshöhe sinkt dann häufig nach Ablauf einer bestimmten Frist und ist in jedem Falle bei der Auswahl der geeigneten Bank zu berücksichtigen. Ein Festgeldvergleich bringt die nötige Transparenz.

Der Zahlungsverkehr mit dem Festgeldkonto erfolgt analog zum Tagesgeldkonto über ein Referenzkonto, das im Regelfall das Girokonto des Anlegers ist. Besonders wichtig im Zusammenhang mit Festgeldern ist eine mögliche Kündigung bzw. Verlängerung zum Auslaufdatum der Geldanlage. Ist beispielsweise eine Kündigung zwingend notwendig und wird die Ausübung des Kündigungsrechts versäumt, kann das Kreditinstitut die Geldanlage unter Umständen verlängern und verzinst das Geld zudem noch möglicherweise mit einem niedrigeren Zinssatz als zuvor. Dies wirkt sich in zweifacher Hinsicht negativ aus: das etwaig verplante Geld ist erneut fest gebunden und nicht verfügbar und erwirtschaftet darüber hinaus noch niedrigere Zinsen als bei anderen Banken.

Ein Sparkonto bzw. –buch stellt ebenfalls eine Alternative zum Tagesgeld dar. Sie enthalten in einigen Fällen einen monatlichen Maximalbetrag, der zum Abheben bereitsteht. Die Kündigungsfrist, um über das gesamte Sparvolumen zu verfügen, beträgt typischerweise drei Monate und sollte daher beim möglichen Abschluss eines Sparkontos beachtet werden. Die Verzinsung liegt in der Regel unter dem Niveau von Tagesgeldkonten.

Eine weitere Möglichkeit, die jedoch mit deutlich mehr Risiko verbunden ist, ist der Invest in Aktien. Grundsätzlich ist eine Aktie ein Anteil an einem Unternehmen. Der Erwerber wird somit ein sogenannter Aktionär, der Miteigentum am Kapital der Aktiengesellschaft hält. Der Anleger sollte sich stets vor Augen halten, dass Kurse von Aktien schwanken und dadurch Verluste entstehen können. Gerät die Gesellschaft in eine Unternehmenspleite können die Aktien sogar wertlos werden und der Anleger erleidet einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Eine intensive Recherche und das Einholen von breit gestreuten Informationen sind daher sehr wichtig, um das Risiko der Investition möglichst gering zu halten und eine verantwortungsvolle Verwendung der Ersparnisse zu gewährleisten. 

Besondere Vorsicht ist dabei bei sogenannten heißen Tipps geboten, die eine noch umfassendere Prüfung erfordern. Gestaltet sich die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens hingegen positiv und schlägt sich diese auch im Aktienkurs nieder, steigt dieser und erhöht den Wert der Aktie. Bei der Veräußerung kann der Anleger somit einen Veräußerungsgewinn erzielen, indem er eine Aktie mit niedrigerem Kurs als beim Verkauf erworben hat. Bestimmte Unternehmen zahlen jedoch auch in regelmäßigen Abständen Dividenden an ihre Aktionäre aus und lassen sie auf diese Weise an Unternehmensgewinnen partizipieren. Für den Aktienhandel wird ein sogenanntes Aktiendepot bei einer Bank benötigt. Hier sollte geprüft und verglichen werden, wie die Konditionen der einzelnen Banken ausgestaltet sind.

Depotgebühren?

Es können nämlich Depotgebühren sowie Gebühren für An- und Verkauf der Aktien anfallen. Diese fixe Kosten sollte jeder Investor vom möglichen Ertrag abziehen und prüfen, ob die beabsichtigte Transaktion letztendlich noch einen Gewinn erwirtschaftet. Steuerliche Auswirkungen durch erzielte Verkaufsgewinne und erhaltene Dividenden sollten ebenfalls einkalkuliert werden. Eine steuerliche Beratung ist in diesem Falle empfehlenswert. Als Fazit lässt sich festhalten, dass beim Aktienhandel durch etwaige Kursschwankungen (erhebliche) Verluste auftreten können. Das Geld sollte daher nie aus Sparreserven oder gar aus Krediten stammen. Erst dann, wenn eine stabile finanzielle Lage vorhanden und genügend Erspartes für Notfälle und anstehende Ausgaben verfügbar ist, kann sich der Sparer vorsichtig an den risikobehafteten Aktienhandel wagen.

Tagesgeldzinsen und Steuern

Zinsen vom Tagesfeld fallen unter die sogenannten Kapitalerträge. Diese sind dem Grunde nach steuerpflichtig. Jedem Sparer steht jedoch pro Jahr ein Sparerpauschbetrag zur Verfügung. Diese Freistellung von der Steuerpflicht wird der Bank in einem Freistellungsauftrag mitgeteilt. Löscht ein Sparer die Konten bei der Bank, müssen diese bisher gestellte Freistellungsaufträge ebenfalls miteinbeziehen. Einige Banken bieten ihren Kunden Online-Rechner an, anhand derer der Sparer einsehen kann, wie viel vom Freistellungsauftrag bereits aufgebraucht ist und ob der eingeräumte Freistellungsauftrag der Höhe nach noch ausreicht. 


Fazit

tagesgeldkonto vergleichDas Tagesgeldkonto bietet eine sehr gute Möglichkeit flexibel und vergleichsweise unkompliziert Geld anzusparen und dieses getrennt vom eigenen Girokonto aufzubewahren. Dadurch wird sichergestellt, dass diese Gelder losgelöst vom alltäglichen Zahlungsverkehr sind und dort besser vom Sparer überblickt werden können. Klassischerweise stocken Anleger auf Tagesgeldkonten ihre Sparreserven auf oder legen Geld zur Seite, um für kurzfristige größere Ausgaben gewappnet zu sein. Als Beispiel sind hier Jahresbeiträge zur Versicherung oder auch der Sommerurlaub zu nennen. Um die eigene Spardisziplin noch weiter zu erhöhen, kann der Verbraucher einen monatlichen Dauerauftrag einrichten, der eine fixe Mindesteinzahlung auf das Tagesgeldkonto garantiert und auf diese Weise hilft, das Sparziel schneller zu erreichen. 

Ein Tagesgeldkonto bietet den zentralen Vorteil, dass das Geld täglich verfügbar ist. In der Regel sind Auszahlungen vom Tagesgeld innerhalb eines Bankarbeitstages auf dem Girokonto und stehen dann zur weiteren Verwendung bereit. Banken verzinsen die Guthaben auf Tagesgeldkonten. In vielen Fällen locken die Kredithäuser Neukunden mit einem höheren Garantiezins für einen bestimmten Zeitraum, der sich im Anschluss vermindert. Einige Anleger gehen daher auf Zinsjagd und wechseln häufig die Bank, um an möglichst vielen Angeboten teilzuhaben. Es sollte im Einzelfall geprüft werden, ob der Aufwand für die Kontoeröffnung etc. lohnenswert ist und letztendlich einen positiven Ertrag erwirtschaftet. Ein Tagesgeldvergleich sollte somit unbedingt erfolgen.

Für den Zahlungsverkehr in Richtung des Tagesgeldes wird ein Referenzkonto benötigt. Das ist grundsätzlich das Girokonto des Anlegers, über das er Ein- und Auszahlungen vom Tagesgeldkonto tätigt. Beinhaltet das Angebot der Bank beide Konten, sollte der Sparer prüfen, welche Konditionen insbesondere das Girokonto enthält. Bankhäuser berechnen bei Girokonten in vielen Fällen Kontoführungsgebühren, die in der Gesamtbetrachtung auf jeden Fall berücksichtigt werden sollten. 

Weiteres zu Tagesgeldkonten

Tagesgeldkonten sind in nahezu jedem Portfolio von Filial- und Onlinebanken verfügbar. Handelt es sich dabei um eine in Österreich ansässige Bank, sind die Einlagen der Sparer bis zu einem Betrag von € 100.000 abgesichert. Insbesondere bei Angeboten aus dem Ausland sollte der Anleger diesen Aspekt eingehend prüfen, um von einer möglichst hohen Sicherheit zu profitieren. Gerade in den Fällen, in denen das Tagesgeldkonto die eiserne Reserve verwahren soll, sollte dem Aspekt der Sicherheit mehr Wichtigkeit eingeräumt werden als etwaig höheren Zinsen einer ausländischen Bank, die eine niedrigere Absicherung bietet. Bei der Kontoeröffnung nutzen Online-Banken in der Regel Video-Ident-Verfahren, mithilfe derer sie die Identität und Personalien des Sparers feststellen. Nach erfolgreicher Eröffnung eines Tagesgeldkontos erhält der Anleger grundsätzlich die Daten für den Online-Login, um über das Internet Zugriff auf das Konto zu erhalten. Dort können Kunden beispielsweise Überweisungen vom Tagesgeldkonto vornehmen oder die persönlichen Einstellungen verwalten.  

Risiken, die neben der grundsätzlichen Bankenpleite bestehen, sind beim Tagesgeldkonto nur wenige zu finden. Da die Anlage an keinen Kurs gebunden ist, entfällt ein derartiges Risiko. Bei Einlagen in Euro ist darüber hinaus kein Wechselkursrisiko vorhanden.

Da die Zinsen auf Tagesgeldkonten im Regelfall niedrig ausfallen, sollten Sparer dort keine zu hohen Geldbeträge ansammeln. Eine Alternative mit höheren Zinsen ist unter anderem eine Festgeldanlage. In dieser Form des Sparens wird Geld für einen bestimmten Zeitraum angelegt und ist für diese Zeit nicht verfügbar. Der Anleger sollte daher eingehend prüfen, ob er den Betrag für die Anlagefrist nicht benötigt, um nicht in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Banken bieten zwar die Möglichkeit an, das Festgeldkonto vorzeitig zu kündigen, berechnen dann jedoch beispielsweise in Form von Vorfälligkeitsentschädigungen Gebühren, die den Zinsertrag der Geldanlage erheblich mindern. Mit weitaus größeren Risiken, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals gehen können, ist des Weiteren die Investition in Aktien verbunden. Mit dem Kauf einer Aktie erhält der Anleger einen Anteil am betreffenden Unternehmen.

Der Kurs der Aktie schwankt und kann dadurch unter den Kaufkurs sinken, was einen Verlust beim Verkauf der Aktie nach sich ziehen würde. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Anleger eine eingehende Analyse des Marktes vornehmen und entsprechende Informationen über das Unternehmen einholen. Da die Anlage hohen Risiken ausgesetzt ist, sollte der Verbraucher in keinem Fall die eiserne Sparreserve oder geliehenes Geld für den Aktienkauf und –handel verwenden.  

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