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Festnetz Internet

Festnetz-Internet: Tarife für Österreich im Vergleich

festnetz internet testDas gute alte Festnetz hat noch lange nicht ausgedient. Wer erinnert sich nicht gern an die Zeiten, in denen das Festnetztelefon klingelte und man sich zum Kaffeetrinken verabredete. In Zeiten des Smartphones sind klassische Telefone zu einem Auslaufmodell geworden – so denken zumindest viele Menschen. Das ist aber nicht ganz korrekt, denn mit einem Festnetzanschluss kann unmittelbar der Zugang zum Internet gewährt werden. Eine lohnenswerte Kombination. Um beide Tarife zu empfangen, bedarf es eines Tarifs. Hier finden Sie einen Überblick für Festnetz und Internet in einem.

Mobiltelefon, Festnetz und Internet gehören in Österreich zu den häufigsten genutzten Mitteln der Kommunikation. Warum also nicht kombinieren? Für klassisches DSL ist in der Regel sowieso ein Festnetzanschluss notwendig. Die Kombi aus Surfen und Telefonieren lohnt sich auch wirtschaftlich.


Was bezeichnet man als Festnetz?

Die Generation Z wird hier wahrscheinlich verständnislos aussteigen, aber viele ältere Nutzer kennen es noch: das Festnetz. Bei Oma stand immer ein grünes Telefon mit Wählscheibe, später hatten die Eltern dann ein schnurloses Telefon – eine wahre Revolution, sich beim Telefonieren von Raum zu Raum zu bewegen und den anderen immer noch super zu verstehen. Als das Internet mit den DSL-Leitungen seine Blütezeit erlebte, bekam das Festnetz erneut eine Aufwertung. Nun konnten Menschen im Netz surfen und telefonieren – und das alles über eine Flatrate.

Eine eindeutige Definition gibt es nicht, aber das Festnetz steht für die gesamten, leistungsgebundenen Netze, über die Sprache und Daten ausgetauscht werden. Somit ist das Festnetz ein Endkundenanschluss, welcher über Kabel realisiert wird. Nutzer telefonieren über diese Leitung mit ihren Liebsten oder gehen online. Das Festnetz darf aber nicht mit dem Mobilfunknetz gleichgesetzt werden. Hier sind Anwender über drahtlose Techniken mit dem Netz verbunden und tauschen Daten aus. Ein großer Unterschied!

Kernnetz und Zugangsnetz bilden zusammen das Festnetz. Das Zugangsnetz sorgt dafür, dass Großflächen mit Kupferdoppeladern versorgt sind; das Kernnetz kümmert sich um Leitungen und Bandbreiten, die Rechner zur Vermittlung verbinden.

Was ursprünglich als reine Telefonleitung gedacht war, wird in der Digitalisierung als Universaldienst genutzt. Über einen Festnetzanschluss laufen heute Internetzugänge, wie DSL, die in Millisekunden Daten aus dem Netz übertragen.


So funktioniert DSL

DSL ist vielen ein Begriff, schließlich kommt hierüber das schnelle Internet nach Hause. Doch wie funktioniert die Technik eigentlich? 2001 begann DSL als recht teure Investition, heute ist es zum Standard geworden. Das DSL Internet ist weit verbreitet und für Viel- bis Gelegenheitssurfer passend. Ob Videos, Netflix oder Chatten: Ohne einen schnellen Internetzugang geht das alles nur wenig komfortabel – und das macht bekanntlich keinen Spaß.

DSL steht für „Digital Subscriber Line“ und meint so viel wie einen regulären Telefonanschluss, über den Daten versendet werden. Telefonieren ist parallel möglich, da es sich um eine Leitung handelt.

Festnetz und Internet nutzen: Welchen Tarif brauche ich?

Das eigene Konsumverhalten spielt beim Abschluss des Tarifs eine große Rolle. Gamer benötigen mehr Leistung und Netzgeschwindigkeit als Viel-Telefonierer. Kombi-Pakete gliedern sich nach diversen Preisstufen.

Netflix, Messenger und Online-Shopping bedingen, dass der DSL-Anschluss mit Highspeed unterwegs ist. Nichts nervt mehr, als wenn Seiten ewig laden oder Filme während des streamens ruckeln. Kleine DSL-Pakete gibt es bereits ab 2.000 kbit/s. Sie reichen in der Regel bis 6.000 kbit/s. Soll das Netz noch schneller laufen, empfiehlt sich ein Tarif mit DSL 16 mbit/s. Das kostet im Monat natürlich mehr. Internetzugänge werden als Flatrate abgerechnet, das gilt nicht immer auch für das Festnetz. Anbieter rechnen hier auch nach Verbrauch in der Minute ab. Des Weiteren gibt es Inland-Flatrates, die innerhalb Österreichs im Preis enthalten sind. Vergleichen ist hier die beste Lösung, um für sich den besten Anbieter zu finden.


Festnetz-Internet: Anbieter vergleichen

Die Vorteile von Festnetz-Internet sind deutlich: Schnelle Datenübertragung und eine stabile Verbindung am Telefon und am PC. Das kommt daher, da die Bandbreite ungeteilt ist. Die folgenden Anbieter haben attraktive Tarife für Österreich.

Magenta Internet

internetanbieterMagenta kombiniert das Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz mit dem ansässigen Kabelnetz. Geschwindigkeiten bis zu 1 GBit/s werden beim kleinsten Paket erreicht. Das Glasfasernetz zählt zu den besten des Landes. Das größte Paket ermöglicht unbegrenztes Datenvolumen bei bis zu 50 Mbit/s.

DreiPowerNet DSL

Bei diesem Anbieter gibt es Mobilfunk, Hybrid-Internet und Festnetz in einem. Schnelleres und stabileres Internet bringt Freude in die vier Wände. Nach einem Aktivierungsbetrag geht es für eine überschaubare monatliche Gebühr weiter. Einen WLAN-Router für schlankes Geld liefert DreiPowerNet dazu.

Telematica

Bei Telematica können Nutzer auch telefonieren, müssen sie aber nicht. Laut der Arbeiterkammer Wien handelt es sich um das günstigste DSL Festnetz Österreichs. Als Kombi-Produkt können Käufer nicht nur schnell und sicher online gehen, sondern auch telefonieren. Ein WLAN Router ist inklusive. Der günstigste Tarif beginnt bei 12 Mbit/s und geht bis 300 Mbit/s für ganz Ungeduldige Surfer.

Start- und Power-Net von Drei

Für Privatkunden eröffnet der Anbieter Drei einige Optionen. Mobilfunk und Festnetz ist auf jeden Fall immer mit dabei. Bei einem Starter-Netz Paket surfen Verbraucher bei 10 Mbit/s und einem 4G Mobilfunk. Im Power-Net Tarif warten ganze 100 Mbit/s und das Hybrid-Internet mit dazu. Das Ganze lässt sich mit oder ohne Handyvertrag abschließen.

A1 Net

Internet und Festnetz pur heißt es beim Anbieter A1. Aktuell verschenkt das Unternehmen ein Tablet zu jedem Tarifabschluss. Darüber kann das Highspeed-Netz direkt getestet oder ein Video-Call via Festnetz getätigt werden. Die wählbare Geschwindigkeit reicht von 10 Mbit/s bis zu 300 Mbit/s.


Hilfe im Tarifdschungel

festnetzVerbraucher stehen einer Flut an Informationen gegenüber. Unzählige Tarifoptionen warten darauf gebucht zu werden. Bei vielen Anbietern gibt es auch noch eine TV-Option dazu. Wer soll da noch durchblicken. Im Zweifel lohnt ein Griff zum Smartphone oder guten alten Telefon, um Informationen aus erster Hand zu erfahren. Verbraucherzentralen, Foren und Bewertungen helfen ebenfalls, sich für das richtige Festnetz-Internet zu entscheiden. Wer zum Beispiel viel telefoniert, sollte auf eine Flatrate beim Telefon achten. Wohnt die Familie außerhalb Österreichs sind günstige oder gar kostenfreie Auslandsgespräche sinnvoll. Wer lieber im Netz zockt und Filme schaut, ist mit schnellerem Internet besser beraten.


Was kostet Festnetz und Internet bei der Magenta Telekom

Telekom bzw. Magenta ist eines der wohl bekanntesten Anbieter von Telefonie und Internet. Die Kosten ergeben sich aus den Ansprüchen, die Kunden stellen. Kleine Pakete gibt es bereits ab 15 Euro monatlich. Wer richtig schnell surfen will und Zusatzleistungen, wie Magenta TV genießen möchte, kann bis zu knappe 50 Euro einplanen. Es ist unumstritten, dass die Magenta Telekom den DSL-Markt anführt.

Bereits 1999 begann der Konzern mit der Verbreitung der DSL-Anschlüsse in der DACH-Region. Damals besser bekannt unter T-DSL. Bis 2007 lief dieses Konzept sehr erfolgreich. Den wahren Durchbruch der Technik konnten selbst die Magenta-Farbenen nicht abschätzen. Heute laufen alle Stränge unter dem Namen Telekom. Auch in der Telefonie und dem Mobilfunk ist der Konzern mit dem prägnanten Buchstaben in T Mobile Austria eine Größe.

Welche Technik wird für Festnetz-Internet benötigt?

Zum Festnetz-Internet-Tarif kommen Verbraucher meist über die Recherche eines Online-Anschlusses. Einen Telefonanschluss hat jedes Haus und auch in ländlichen Regionen Österreichs gibt es damit keine Probleme. Internet ist jedoch nicht in jedem Örtchen auf Highspeed ausgerichtet. Da kann der DSL-Tarif mit kombiniertem Telefon Gold wert sein. Neben DSL darf es auch Glasfaser, Funk, TV-Kabel oder ein Satellitenanschluss sein. Wichtig ist, vorab zu klären, wie schnell die Leitung ausfallen soll. Danach richtet sich der passende Tarif. Am schnellsten surfen Sie mit Kabelinternet durch das World Wide Web. Weitere Technik wird von Nutzern nicht benötigt, Hardware stellt der Anbieter.


DSL ohne Festnetz ist eine Seltenheit

DSL ohne Festnetz ist selten angesichts der Tarifflut auf dem Markt. Kombiangebote haben Festnetz und Internet quasi aneinander geschweißt. Internet, Telefon, TV und Smartphone kommen immer häufiger von einem Anbieter. Da ist das Handy dann nicht nur mit dem Magenta Tarif unterwegs, sondern auch das Entertainment-Programm spielt die Telekom aus. Wer einen DSL-Anschluss beantragt, bekommt den Festnetzanschluss einfach hinzu. Gewisse Kabelanbieter lassen den Festnetzanschluss zwar auch schon mal weg, aber sinnvoller ist es natürlich, über jegliche Kanäle zu kommunizieren. Hinzu kommt, dass die Kombipakete fast immer günstiger sind als Einzellösungen.


Was bringt mich schneller durchs Netz: DSL oder LTE?

dslSteht keine schnelle DSL-Verbindung zur Verfügung, kann LTE die Rettung sein, um zu chatten oder E-Mails abzurufen. Den LTE-Status kennen wir von unserem Smartphone. Das Highspeed-Mobilfunknetz kann im Zweifelsfall aber auch schon mal das DSL ersetzen. Wo normalerweise ein zügiger Festnetzanschluss bereit steht, verbindet LTE Vielsurfer mit der Außenwelt. Beim Mobilvertrag also immer mit darauf achten. Das Problem ist jedoch: LTE hat man nie so ganz für sich allein, denn den Funkmast teilen sich auch noch andere User. Je mehr LTE nutzen, umso langsamer wird es. Das heißt auch: LTE ist immer nur eine Ergänzung zum DSL-Anschluss. Festnetz-Internet lässt die Kommunikation hingegen nicht abbrechen.


Festnetzanschluss in Österreich beantragen

Das Warten auf den Festnetzanschluss soll ein Ende haben? Manchmal dreht sich das Rad etwas langsamer. Der einfachste Weg ist einen Anschluss im Telekom Austria Shop zu beantragen. Alternativ geht das auch online, hier wartet ein Antrag darauf, einfach ausgefüllt zu werden. Oftmals bieten Postämter diesen Service auch an, da die Telekom früher zur Österreichischen Post gehörte. In der Regel ist der Anschluss schnell freigeschaltet, da die Wohnungen über entsprechende Kabel verfügen. Bereits bei der Anmeldung sollte jeder wissen, wozu die Leitung benötigt wird. Surfen, Telefonie oder Voice over IP (VoIP)? Je konkreter die Vorstellungen, umso genauer kann das Paket abgeschlossen werden. Neben der Telekom gibt es auch noch diese Anbieter:

Tele2: Der Festnetzanschluss wird zwar bei der Telekom verwendet, alles andere läuft über den Call-by-Provider Tele2. Im Vertrag sollte hinterlegt sein, dass auch andere Anbieter genutzt werden können, um sich Flexibilität zu wahren.

Inode: Niedrige Gebühren machen Inode zu einer attraktiven Konkurrenz zur Telekom. DSL Internetanschluss und VoIP Telefonie sind abgedeckt.

Priority: Hier ist eine Kombination von Festnetz und Internet möglich. Oben drauf gibt es ein Handy der Marke One. Das attraktive Paket lässt dafür aber keinen anderen Anbieter des Mobilfunknetzes zu.


Internetanschluss in Österreich

Ins Internet kommt hierzulande jeder und einen Anschluss zum Netz wird auch niemandem verwehrt. Zum Anschluss benötigen User einen PC, einen Router und eine Berechtigung bei einem Provider, dem Zugangsvermittler. Ob DSL, Kabel oder ISDN: Die schnellsten Verbindungen werden bevorzugt, schließlich soll es im Online-Shop und auf einschlägigen Social Media Portalen ruckzuck gehen. Flexibilität und Mobilität ist Österreichern wichtig. Wer sich für DSL entscheidet, erhält unter Umständen Besuch von einem Techniker, der das Verbindungsgerät einrichtet. In Neubauten entfällt das sogar, da schon alles dafür eingerichtet ist und Nutzer den Anschluss simpel selbst ans Laufen bekommen. Die nötige Hardware kommt dann einfach mit der Hauspost.

Die größten Vorteile von Kombi-Paketen

Aus der Bündelung der Kanäle ergibt sich hoher Komfort bei der Kommunikation. Internet, Telefonie und weitere Funktionen sind in einem Tarif geschnürt; Verbraucher müssen sich über nichts mehr Gedanken machen und können zu ihren Bedürfnissen anrufen und surfen. Von Vorteil ist auch, dass Nutzer alles aus einer Hand geliefert bekommen und bei möglichen Verbindungsproblemen, aber auch Rabatten, von einem Anbieter informiert werden. Liefert Anbieter 1 das Internet und Anbieter 2 den Telefonvertrag, kann auch ein uneinheitliches Nutzerverhalten entstehen.

Am Ende des Monats wird nur eine Rechnung verschickt, die Ansprechpartner beim Service bleiben bestehen. Beim sogenannten Triple Pay Paket gibt es neben dem Festnetz-Internet auch ein integriertes TV-Programm. Einfacher konsumieren geht kaum. Bei einem Umzug macht es sich nach hinten raus auch bezahlt bei einem Anbieter zu sein, denn dieser regelt dann mit dem neuen Anschluss alles. In der aktuellen Wohnung ist man doch einfach nur froh, wenn das Internet klappt und man sich nicht noch mit mehreren Anbietern herumschlagen muss. Schlussendlich werden Kombi-Pakete oft mit Rabatten belohnt. Kundentreue zahlt sich aus. Kostenfreie Hardware oder weitere Geräte wie Tablets gehören zu möglichen Goodies.


Fazit: Festnetz-Internet lohnt sich

dsl vergleichMit einer Kombination aus Festnetztelefon und Internetzugang zu kommunizieren zahlt sich aus. Natürlich kommt es immer auf das eigene Nutzerverhalten an, doch Vorteile sind garantiert. Zum einen sparen Nutzer Geld und können vielfältig kommunizieren. Zum anderen bleibt alles in der Hand eines Anbieters, was unnötige Service-Anfragen bei mehreren Stellen erspart. Um die Hardware brauchen sich Österreicher kaum selber kümmern, denn Anschlüsse liegen bereit. Bei einem Neuabschluss kommt der Router einfach nach Hause, ansonsten unterstützt ein Techniker. Festnetz-Internet ermöglicht Highspeed an jedem Ort.

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