Mit seinen laufenden Berichten über den Gastpatienten-Streit führt uns „Krone“-Wien-Chef Michael Pommer drastisch vor Augen, was wir von der angekündigten Gesundheitsreform zu erwarten haben. Womöglich gar nichts! Beweis: Statt anhand dieses lösbaren Konflikts die Reformkraft der Dreier-Koalition unter Beweis zu stellen, wird die Auseinandersetzung zwischen NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) immer heftiger geführt. Damit verliert der legendäre Ausspruch Helmut Qualtingers „Simmering gegen Kapfenberg, des nenn ich Brutalität“ an Gültigkeit. Der Streit zwischen „Hanni“ und dem „Roten Peter“ würde Qualtinger die besagten Fußballmannschaften vergessen lassen. Zurück zur Ernsthaftigkeit: Dem Gesundheitsbereich bestehende Bundesländergrenzen aufzuzwingen, war ein fataler Fehler früherer Verantwortungsträger. Sobald eine Millionenstadt fast im Zentrum eines Bundeslandes liegt, wirken die Stadtgrenzen Wiens nahezu lächerlich. So traue ich mir schon heute vorauszusagen, dass eine bundesweite Zusammenfassung aller öffentlichen Krankenanstalten nicht kommen wird. Damit bleibt der Gastpatienten-Streit Dauerthema.
Dr. Wolfgang Geppert, Wien
Erschienen am So, 24.5.2026
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