Wenn der (linkssozialistische) Finanzminister der Meinung ist, das Unibudget sei um 1 Milliarde zu kürzen, dann muss auch seine Partei ihren Beitrag zur Gegenfinanzierung beitragen. Sprich: Einführung von Studiengebühren! Über eine gerechte Staffelung beispielsweise nach Studienfortgang oder nach Studieneintrittsalter (Studien für den „Grabstein“, die zum Staatsnutzen nichts mehr beitragen) kann man dann diskutieren. Aber grundsätzlich sollte man hier auch innerhalb der Regierungsfraktionen über den eigenen Schatten springen. Schließlich ist ja jedes Regierungsmitglied nicht auf seine Partei, sondern auf die Republik vereidigt! So kann auch eine Drei-Parteien-Koalition durchaus demokratisch sein und trotzdem funktionieren!
Günter Braun, Wien
Erschienen am So, 24.5.2026
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