Die von allen Klimabündnissen verteufelten Fernreisen werden immer öfters an den Pranger des Klimaschutzes gestellt. Wenn 20% der Fernreisen von Konsumenten eingestellt würden, sollte das angeblich massiv zum Klimaschutz beitragen. Jedoch – sollten die Flugzeuge nur zu 80% ausgelastet werden, würden die Flieger trotzdem vom Boden abheben – nur eben bloß zu 80% besetzt. Das würde Preiserhöhungen nach sich ziehen, die allerdings nichts am Geschehen ändern würden. Diese 20% Nicht-Fernflieger würden sich dann in ihr Auto setzen und in nähere Gefilde abtauchen, was zusätzliche Emissionen verursachen würde, denn die Flieger würden ja trotzdem fliegen. Aber es müssen ja seit jeher die falschen Sündenböcke herhalten – in der Wirtschaft genauso wie in der Politik und im gesellschaftlichen Leben. Warum sollte es beim Klimaschutz anders sein?
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