Das Wort Arbeit geht vermutlich auf das germanische Wort „arba“ zurück, was übersetzt soviel wie „Mühsal, Plage, Leid“ bedeutet – und das erklärt doch eigentlich alles: Ein nerviger Chef, lästige Kollegen und schwierige Projekte tragen nicht unbedingt dazu bei, dir dein Leben zu erleichtern. Aber auch Probleme mit der Familie, Streit mit dem Partner, ein Schnupfen oder ein abgebrochener Fingernagel können das Stimmungsbarometer ins Bodenlose sinken lassen – die Liste der Gründe für miese Stimmung ließe sich wohl noch endlos verlängern.
Und ist die schlechte Laune einmal da, ist es gar nicht so einfach, sie auch wieder loszuwerden. Dabei tust du dir selbst nichts Gutes damit, diesen negativen Impulsen nachzugeben. Du bist anfälliger für Stress und Krankheiten und fühlst dich einfach nicht wohl in deiner Haut. Oft nimmst du die schlechte Stimmung mit in deine Freizeit und provozierst damit in deinem privaten Umfeld zusätzliche Spannungen und Konflikte.
Zugegeben, es ist nicht einfach, schlechte Laune wieder loszuwerden. Trotzdem solltest du es immer wieder versuchen. Das beginnt schon bei einem entspannten Start in den Tag: Stehe lieber fünf Minuten früher auf, damit du keinen Stress hast. So kannst du ganz entspannt frühstücken und locker in den Tag starten. Denn wenn du schon frühmorgens die Hektik ausbrechen lässt, setzt sich das den ganzen Tag über fort.
In der Arbeit
Damit schlechte Laune von Beginn an keine Chance hat, versuche doch, mehrmals am Tag bewusst zu lächeln – fünf Sekunden reichen, damit du dich schon ein klein wenig fröhlicher fühlst. Auch wenn du ein kleines Liedchen vor dich hin summst, hebt das dein Stimmungsbarometer.
Zeiten für Wut begrenzen
Bist du wirklich schlecht drauf, dann solltest du deinem Umfeld das auch mitteilen – jedoch für dich selbst auch zeitlich begrenzen. Kündige beispielsweise an: „Ich bin jetzt bis 11 Uhr sauer – danach kannst du mich wieder ansprechen.“ Auf diese Art und Weise kannst du deine Stimmung voll ausleben und danach „gereinigt“ wieder weitermachen.
Selbstmotivation
Stelle dir eine Situation vor, in der du dich extrem gut und glücklich gefühlt hast. Schließe die Augen und erlebe dieses Ereignis nach. Das Gehirn ist sehr gut darin, starke Erlebnisse wieder aufleben und auch einen Abdruck der Gefühle wieder entstehen zu lassen. Auch aufbauende Selbstgespräche, wie z.B. "Du schaffst das!" oder "Mach dir nichts daraus!" helfen, deine Laune zu verbessern.
Zeitplanung
Je besser du deinen Arbeitstag geplant hast, desto weniger Stress bekommst du und desto besser ist deine Stimmung, da du viel entspannter bist. Lege dir Zeiten zurecht, wann du wichtige und anspruchsvolle Arbeiten erledigst – zum Beispiel morgens – und wann du Schreibkram und Administratives angehst – zum Beispiel vor Feierabend, wenn die Konzentration schwindet. Unangenehme Dinge solltest du immer gleich erledigen, damit die größten Brocken, die auf deine Stimmung drücken, beseitigt werden. Auch regelmäßige Pausen gehören dazu, nach Möglichkeit mit ein wenig Bewegung an der frischen Luft.
Entspannter Ausklang
Am Abend solltest du den Tag ruhig ausklingen lassen, mit Aktivitäten, die dir Freude bereiten: Sport, Lesen, Freunde treffen – erlaubt ist, was gut tut. Lasse deinen Tag Revue passieren und erinnere dich besonders daran, was gut war. So gehst du mit positiven Gedanken zu Bett und erwachst am nächsten Morgen viel entspannter. Gehen dir stressige Gedanken durch den Kopf, so solltest du diese notieren. Damit wird dein Gehirn entlastet, und du kannst dich am nächsten Tag in Ruhe damit auseinander setzen.
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