02.04.2008 15:41 |

Mord an Tankstelle

Schuld und Sühne: "Für den unbekannten Hund"

Ohne jeden Grund, einfach weil ihm gerade danach war, tötet der 20-jährige Bastian (Lukas Steltner) an einer Tankstelle im nächtlichen Mecklenburg einen Unbekannten. Aus Angst, sein Verbrechen könnte entdeckt werden, begibt er sich mit einer Gruppe Steinmetz-Gesellen auf Wanderschaft. Er ahnt nicht, dass der Mord noch Risse in seine Freundschaft mit dem unberechenbaren Kollegen Festus (Sascha "Ferris MC" Reimann) bringen wird.

Wild durcheinandergewürfelt, völlig zusammenhangslos tischen uns die Jungregisseure Benjamin und Dominik Reding da eine Parabel über Schuld und Sühne auf.

Dass sie sich dabei der alten Handwerkstradition, dem "Störgehen", bedienen, scheint auf den ersten Blick originell. Doch mit andauerndem Erzählstrang, der zwischen Phantasie und Wirklichkeit pendelt, verwirrt die Handlung immer mehr - zu viele Fragen bleiben offen.

Eva Schweighofer, Kronen Zeitung

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