So, 16. Dezember 2018

Mystischer Lustquell

22.02.2008 18:27

Forschungsstudie beweist Existenz des G-Punkts

Ein italienischer Gynäkologe hat in einer Studie mit zwanzig Frauen einen wahrscheinlichen medizinischen Beweis für die Existenz des sagenumwobenen G-Punktes erbracht. Laut Emmanuele Janninis Theorie lässt es sich durch eine Ultraschalluntersuchung festmachen, ob eine Frau den mystischen Lustquell besitzt - oder nicht. Der G-Punkt lässt sich offenbar anhand eines von Jannini entdeckten, anatomischen Merkmals festmachen. Unter Medizinern findet die Theorie Zustimmung.

In Ultraschalluntersuchungen entdeckte Emmanuele Jannini bei neun der zwanzig Frauen, die von sich selbst behaupten, Vaginalorgasmen erleben zu können, signifikant stärkeres Gewebe an einer jeweils bestimmten Stelle in jenem Bereich der Vagina, wo der mystische Lustquell beheimatet sein soll. Die übrigen elf Frauen, die nach eigenen Angaben nur Klitoralorgasmen erleben, würden diesen anatomischen Unterschied nicht aufweisen, berichtet das Wissenschaftsmagazin "New Scientist".

Jannini hatte in früheren Untersuchungen bei Frauen schon eine erhöhte sexuelle Erregung im Bereich zwischen Urethra (Harnröhre) und Vagina nachweisen können. Mithilfe der Untersuchungsreihe konnte der Italiener nun beweisen, dass bei Frauen, die die mutmaßlich durch den G-Punkt verursachten Vaginalorgasmen erleben, auch anatomische Unterschiede im Scheidengewebe vorliegen. Ein Durchbruch auf der Jagd nach der Lösung des wahrscheinlich größten Sexrätsels der Menschheit.

Ende der "Jagd nach dem G-Punkt"?

In Zukunft, so Jannini, wäre es möglich, die Existenz eines G-Punktes durch eine einfache Untersuchung festzumachen. Um seine Ergebnisse wirklich untermauern zu können, müsse er aber noch weitere Testreihen mit mehr Propandinnen durchführen.

Vielen Medizinern erscheint die Theorie des Italieners plausibel, berichtet der "New Scientist". Sie erkläre, warum so viele Frauen beim Geschlechtsverkehr keinen Höhepunkt erleben, aber bei Selbststimulation der Klitoris sehr wohl "erfolgreich" seien.

Dass er mit der Behauptung, der G-Punkt wäre eine anatomische Sache, die Situation für Frauen mit Orgasmusproblemen verschärfen könnte, glaubt Jannini nicht. Im Gegenteil. Bei einer großangelegten Studie erwartet der Italiener, dass Frauen mit G-Punkt die Minderheit darstellen werden und es die "Jagd nach dem G-Punkt" beendet, den Druck von vielen Frauen nimmt.

Der Italiener in Doktor Jannini bringt es auf den Punkt: "Fakt ist für mich, dass jede Frau verschieden ist. Das ist für mich auch der Grund, warum sie so interessant sind."

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