Ryanair-Anzeige

Fluggesellschaft macht Sarkozy Friedensangebot

Ausland
31.01.2008 22:40
Die Fluggesellschaft Ryanair will den Werbefoto-Streit mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und dessen Freundin Carla Bruni mit einer wohltätigen Spende über je 5.000 Euro außergerichtlich beilegen. Der irische Billigflieger erklärte am Donnerstag, das Unternehmen werde gerne Sarkozys Forderung nach einem symbolischen Schadenersatz in Höhe von einem Euro erfüllen und auch einen ähnlichen Betrag an die italienische Sängerin Bruni zahlen.

Die Forderung Brunis über 500.000 Euro hält Ryanair aber für ungerechtfertigt, da die Beziehung des früheren Top-Models mit dem französischen Präsidenten weitgehend in die Öffentlichkeit getragen und international darüber berichtet worden ist.

Die Fluggesellschaft erklärte sich bereit, als ein Zeichen des Bedauerns das Geld an jede von Sarkozy und Bruni gewünschte Wohlfahrtseinrichtung zu spenden.

Der Streit hat sich an einer am Montag in der französischen Zeitung "Le Parisien" veröffentlichten Anzeige mit einem Foto des Paares entzündet, mit dem die Fluggesellschaft für günstigere Tickets warb. Das Bild zeigte Sarkozy, wie er über seine Hochzeitspläne siniert. Ryanair hat sich nach eigenen Angaben umgehend nach Erscheinen der Werbung bei dem Paar entschuldigt.

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