Vollrausch
Betrunkener Arzt bricht bei Hüft-OP zusammen
Ausland
01.02.2008 03:20
Die Staatsanwaltschaft im deutschen Ulm prüft Vorwürfe gegen einen Arzt, der angeblich während einer Operation betrunken zusammengebrochen ist. Der Mediziner habe einem Patienten eine Hüftprothese eingesetzt und sei beim Zunähen der Wunde ohnmächtig geworden, berichtete die "Bild"-Zeitung. Das Blatt zitierte den 58-jährige Orthopäden mit den Worten: "Ja, es stimmt."
Dem Bericht zufolge soll er 2,4 Promille Alkohol im Blut gehabt haben. "Von dem Promille-Wert weiß ich nichts. Aber den Alkohol im Blut bestreite ich nicht. Das war wohl Restalkohol", so der Arzt. Am Abend zuvor habe er Rotwein getrunken. Vor der Operation habe er auch nicht gefrühstückt.
"Das alles war ein großer Fehler", sagte der Mediziner. Er habe sich selbst bei der Ärztekammer angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Ulm will nun nach Angaben eines Sprechers klären, ob dem Patienten bei der Operation ein Schaden zugefügt worden ist.

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