
413 Kilo Kokain sollen - so die Erkenntnis aus dem Mega-Prozess - die drei mit Hilfe einer Reihe internationaler Komplizen nach Österreich gebracht haben. Bei Preding sollte die "Ware" zwischengelagert und von dort an Kunden in halb Europa "verteilt" werden.
Als Drahtzieher wurde ein in Florida lebender 41-jähriger Russe zu 13 1/2 Jahren Haft verurteilt. Ein 37-jähriger Vertreter der "Balkan-Connection" erhielt 10 1/2 Jahre und ein 41-jähriger Uruguayer wurde zu 12 1/2 Jahren Haft verurteilt. Er war der Kontaktmann in Südamerika. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.
Kokain in Holzplatten versteckt
Es war der längste, unglaublichste und spannendste Drogen-Prozess, der je in Graz verhandelt wurde. 50 Zeugen waren bis Donnerstag seit dem ersten Verhandlungstag am 4. Oktober 2006 vernommen worden. Darunter mehrere in das vermutliche Verbrecherkartell eingeschleuste Drogen-Detektive aus den USA und aus Österreich. Zugleich mit vergleichsweise harmlosen Schmuggel-Zigaretten sollen auf zwei Schiffen 413 Kilo in Teakholzplatten verborgenes Kokain nach Europa gebracht und in einem Zwischenlager bei Preding im Bezirk Deutschlandsberg zur Weiterverteilung deponiert worden sein.
Hier schnappte letztendlich auch die jahrelang vorbereitete Falle der internationalen Drogenfahnder zu. Die waren Angeklagten sind seit Dezember 2004 in Graz in Untersuchungshaft. Außer der Sache mit den Schmuggelzigaretten wollte keiner etwas mit dem Mega-Deal zu tun haben...










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