Entgegen ersten Berichten der Polizei gab es an dem Bahnübergang allerdings keine Signalanlage, wie sich ein Fotograf der "Krone" am frühen Nachmittag überzeugte. Die Unfalllenkerin missachtete bei dem Unglück also kein Rotlicht.
Unglück auf dem Weg zur Schule
Gegen 7.40 Uhr war die Frau mit ihrem Auto in Richtung Groß-St. Florian aufgebrochen, um ihre siebenjährige Tochter in die Schule zu bringen. Die Frau fuhr trotz der Warnhinweise in den von ihrem Wohnhaus nur rund 400 Meter entfernten unbeschrankten Bahnübergang ein, den sie schon Hunderte Male überquert haben muss. Weshalb sie nicht, wie sonst auch, stoppte, bleibt ein Rätsel.
Als die Frau die Eisenbahnkreuzung überqueren wollte, wurde das Fahrzeug von einer Zuggarnitur, die in Richtung Graz unterwegs war, mit voller Wucht erfasst, 35 Meter weit mitgeschleift und landete völlig demoliert in einer Wiese neben den Gleisen. Der Zug kam erst 300 Meter nach der Kollision zum Stillstand.
Tochter am Beifahrersitz erlitt tödliche Verletzungen
Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden Mutter und Tochter im Pkw eingeklemmt und mussten aus dem Auto geschnitten werden. Die Lenkerin wurde schwer verletzt geborgen und mit dem ÖAMTC-Hubschrauber ins LKH Graz überstellt. Das Mädchen, das trotz ihres Alters am Beifahrersitz saß, starb noch an der Unfallstelle.
Foto: ÖAMTC











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