"Into the Wild"

"Into the Wild - In die Wildnis"

Kino
30.01.2008 16:17
1992 fanden Wanderer in einem verlassenen Bus in der Wildnis von Alaska den Leichnam von Christopher McCandless, einem jungen Uni-Absolventen und Aussteiger, der offenbar verhungert war. Dramatischer Endpunkt eines Abenteuertrips, dem eine unstillbare rauschartige Sehnsucht nach Freiheit zugrunde lag. In seinem Tatsachenroman "Into The Wild" begab sich der brillante Schriftsteller Jon Krakauer ("Cold Mountain") auf Spurensuche und wertete die bisweilen kryptischen Tagebucheintragungen des glücklosen Vagabunden aus...

Ein nicht nur literarisch fesselndes Dokument, dem sich auch Regisseur Sean Penn nicht entziehen konnte. Sklavisch-akribisch folgt er der Marschroute McCandless, wobei sein herausragender Hauptdarsteller Emile Hirsch förmlich mit dem unangepassten Protagonisten zu verschmelzen scheint.

Ein Selbstfindungstrip, der einen nicht mehr loslässt bis zum bitteren Ende - eingebettet in atemberaubende Landschaftsimpressionen, aber auch das elegisch-bittere Porträt eines Amerika, das auf immer entschwindet. Wie Christopher, der "Supertramp".

Von Christina Krisch, Kronen Zeitung

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