Protest

380-kV-Gegner verlangen sofortigen Baustopp

Steiermark
30.01.2008 19:13
Da blüht dem Verbund in Sachen 380-kV-Leitung auch in der Steiermark eine Nachdenkpause. Denn dass beim Salzburg-Abschnitt der Stromautobahn eine Erdverkabelung in Aussicht gestellt wird, hat jetzt auch die halbe Oststeiermark wieder auf den Plan gerufen. Ein sofortiger Baustopp wird gefordert.

Die oststeirischen 380-kV-Gegner wittern Morgenluft! Am Montag wurde eine 600-seitige Studie präsentiert, in welcher der Dresdner Gutachter Jörg Zillmer zu einem auch für die Steiermark richtungsweisenden Ergebnis kommt: Die Erdverkabelung einer Starkstromleitung ist Stand der Technik und auch vom wirtschaftlichen Standpunkt absolut vertretbar.

Ein Paukenschlag, der die Salzburger Landesregierung als Auftraggeberin der Expertise sofort aktiv werden ließ: Künftig werden in unserem Nachbarbundesland nur Teilverkabelungen erlaubt sein, mit dem Verbund hat man sich bereits geeinigt. Das ist auch Wasser auf die Mühlen der weiß-grünen Gemeindeinitiative, die seit zehn Jahren Stimmung gegen die 380-kV-Leitung macht. Sprecher Josef Arnus fordert einen sofortigen Baustopp: "Alle bisherigen Bescheide beruhen offenbar auf unrichtigen Annahmen und falschen Tatsachen. Die Politiker müssen endlich handeln, statt die Steirer wie Menschen zweiter Klasse zu behandeln."

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