Für den Aufstieg!

"Gregerl" peitscht KSV Richtung T-Mobile-Liga

Steiermark
29.01.2008 20:59
Alles für den Aufstieg! Unter diesem Motto peitscht Werner Gregoritsch (li.) die Kapfenberger durch die härteste Vorbereitung seiner Trainer-Karriere. Keine Frage: Den Winterkönig der Red-Zac-Liga reizt's, binnen einer Saison vom Absteiger in die Regionalliga (nur dank der GAK-Pleite verhindert) zum Aufsteiger in die T-Mobile-Liga zu mutieren: "Das wär' ein historisches Märchen!"

Die Ausgangslage ist mit fünf Punkten Vorsprung auf Austria Lustenau nicht übel, zumal nur 13 Runden zu spielen sind und dank der Ausgeglichenheit der Liga Siegesserien schwer werden, glaubt der KSV-Coach: "65 oder 66 Punkte könnten zum Titel reichen." Nun muss die beste Vorbereitung her! Das kroatische EM-Camp in Bad Tatzmannsdorf wurde bis Freitag gebucht.

In Peter Prischings Viersterne-AVITA ist alles vom Feinsten: Der Rasenplatz ist erst im Mai bespielbar, aber der brandneue, gelenksschonende Kunstrasen ist top, dazu gibt's Pressing-Box, Torhüter-Court, Fitness-Cardio-Center und 1-A-Regeneration in der Burgenland-Therme - alles im Umkreis von 120 Metern: "Da brauchst du keinen Bus", schätzt "Gregerl" die kompakten Möglichkeiten.

Der Titel als "Gregerls" Geburtstagsgeschenk
Zu seinem 50. Geburtstag heuer wünscht er sich nur eins: den Titel! Warum er glaubt, dass dies klappt?

Das Umfeld: "Wir haben in Kapfenberg dank der Gemeinde an Infrastruktur wirklich alles, was ein Profi-Team braucht!"

Die Perspektive: "Die Mannschaft ist mit 16 U21-Spielern und sechs U23-Spielern sehr jung, kann Belastung wegstecken und wird von Tag zu Tag reifer."

Die Konkurrenz: "Jede Position ist doppelt besetzt. Keiner kann sich bei uns zurücklehnen."

Kein Muss: "Präsident Fuchs will bis 2010 alles in Ruhe wachsen lassen, es gibt daher keinen unbedingten Aufstiegsdruck."

Freundschaften: "Wie bei Sturm sind viele unserer Jungs seit der Jugend beieinander. So etwas schweißt zusammen."

Der Wille: "Ein Großteil unserer Spieler wurde von anderen Klubs weggeschickt. Die brennen darauf, etwas zu beweisen."

Harte Arbeit: "Was wir täglich investieren, ist nicht normal. Die Mannschaft ist sehr, sehr fit."

Eigenmotivation: "Dass die Spieler 50 Prozent dieses Camps freiwillig aus eigener Tasche bezahlen, sagt alles."

Bodenhaftung: "Alle wissen noch gut, dass wir beinahe abgestiegen sind. Da hebt sicher keiner ab."

Frisches Blut: "Mit Lechner und Lucic sind neue Leute gekommen, der wichtigste Transfer aber war, dass Jürgen Saler, der im Herbst fehlte, wieder fit ist."

Testspiele:
Der KSV siegte am Dienstag (ohne die verletzten Kunzo, Erkinger, Lucic) im Test gegen Neuberg 4:2 (2:1). Gratkorn verlor gegen die Vienna 0:3 (0:2). Bad Aussee gewann in Grödig mit 1:0 (1:0).

Volker Silli

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