Verurteilt
Sechs Jahre Haft für das Tragen einer Axt
Mit seinem Verhalten habe er unschuldige Kinder in höchste Gefahr gebracht, befand Richter Jonathan Durham Hall, da der Anblick der Axt in der Nähe von Elizabeth II. die Polizei dazu hätte bringen können, das Feuer zu eröffnen. "Sie wollten diese Waffe schwingen und dabei so nahe wie möglich an ihre Majestät herankommen", so der Richter. "Eine andere legitime Erklärung für Ihre Anwesenheit in der Menschenmenge gibt es nicht."
Bleazard war Polizisten in Zivil in der Menschenmenge in der Nähe des Bahnhofs von Huddersfield aufgefallen. Er hatte eine große Axt mit einem 90 Zentimeter langen Griff in einer Tasche bei sich. Die Polizisten überwältigten den Mann und legten ihm Handschellen an. Später stieg die Königin genau an der Stelle aus ihrem Auto, an welcher der Axtträger dingfest gemacht worden war. Der Richter verhängte ein strenges Urteil, obwohl er um die Königin selbst offenbar nicht besorgt war. Elizabeth II. sei wohl nicht gefährdet gewesen, "da sie mutiger ist als wir alle zusammen", sagte Durham Hall.
Verurteilter wollte Queen angeblich nur fotografieren
Der verurteilte Vater von drei Kindern machte in dem Prozess vergeblich geltend, er habe die Königin lediglich fotografieren wollen. Er habe die Axt bei sich gehabt, da er auf dem Weg zum Holzhacken gewesen sei. Die Waffe stamme aus dem Garten eines Freundes - er habe sie sich geliehen, da seine Kettensäge kaputt gewesen sei.



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