Bereits jetzt ist das Verkehrsaufkommen auf dieser Strecke mit 6.000 bis 24.000 Fahrzeugen pro Tag sehr hoch. "Prognosen zufolge steigt dieses Aufkommen bis 2025 auch ohne Ausbau auf 9.000 bis 32.000 Kraftfahrzeuge an, und das mit einem Schwerverkehrsanteil von über zwanzig Prozent", so Schedl.
Ausbau für erhöhte Sicherheit
Durch den Ausbau der S 37 zu einer vierspurigen Schnellstraße wird mit einem Anstieg der Frequenz auf 17.000 bis 47.000 Fahrzeuge täglich gerechnet. Alois Schedl: "Der Vollausbau ist damit im Sinne der Erhöhung der Verkehrssicherheit durch getrennte Richtungsfahrbahnen unabdingbar."
Vierspurig von Scheifling nach Friesach
Der größte Brocken bei dem Projekt ist das Teilstück zwischen Scheifling in der Steiermark und Friesach in Kärnten, das derzeit praktisch zur Gänze nur zweispurig verläuft. Die Kosten für die rund 25 Kilometer lange Strecke werden mit 735 Millionen Euro beziffert, der Bau soll 2015 beginnen. Derzeit ist die Asfinag gerade dabei, diverse Varianten für die Trassenführung zu vergleichen.
Drei Bauabschnitte
Zwischen Friesach und Mölbling ist etwa die Hälfte der zwölf Kilometer bereits vierspurig, hier werden die Kosten mit rund 180 Millionen Euro veranschlagt. Der dritte Abschnitt, von Mölbling bis Klagenfurt-Nord, ist mit 29 Kilometer der längste. Er ist bereits durchwegs vierspurig ausgebaut, allerdings ohne Mittelstreifen. Für diesen Abschnitt werden rund 305 Millionen Euro an Kosten anfallen.
Gefährliche Strecke
Die Asfinag hat die S 37, die von Klagenfurt bis St. Veit jetzt schon als Schnellstraße geführt wird, 2006 vom Land Kärnten übernommen, seit Jahresanfang 2007 ist die Strecke mautpflichtig. Derzeit werden in diesem Bereich Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt, so werden Rumpelstreifen in die Fahrbahn gefräst und die Mittelstreifen mit Solar-LEDs ausgerüstet, dazu gibt es ein Überholverbot für Lastwagen. Diese Maßnahmen wurden beschlossen, nachdem es auf der Strecke immer wieder zu folgenschweren Frontalkollisionen gekommen war.









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