Tödliche Explosion
Verpuffung kostet Münchner das Leben
Mit insgesamt fünf Mitarbeitern war eine Münchener Firma vor Ort, um die leeren unterirdischen Tanks der Tankstelle Piding Nord zu reinigen. Beim Öffnen eines 150.000 Liter Dieseltanks kam es plötzlich zu der Verpuffung, die von einem lauten Knall begleitet wurde. Einer der Arbeiter wurde durch die Wucht der Explosion in die Luft geschleudert und blieb auf der Fahrbahn der A8 tot liegen.
Der Lenker eines herannahenden Lkw-Zuges konnte sein Fahrzeug noch vor dem auf die Autobahn gefallenen Münchner zum Stehen bringen. Ein nachfolgender Autolenker konnte jedoch nicht mehr ausweichen und prallte in die Leitplanken. Der im Wagen allein sitzende Fahrer wurde dabei schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Traunstein geflogen
In Folge des plötzlichen Rückstaus ereigneten sich noch einige Auffahrunfälle, bei denen allerdings niemand verletzt wurde. Die Autobahn musste in der Nähe des Unglücksortes wegen der Gefahr des Austritts weiterer Dämpfe für fast vier Stunden total gesperrt werden.




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