
1.200 Kinder sind es, die derzeit in der Steiermark in 700 Pflegefamilien untergebracht sind. "Dabei unterscheiden wir im wesentlichen drei Modelle", erklärt der zuständige Dr.Friedrich Ebensperger. "Das klassische, wobei Kinder auf Dauer dort aufwachsen, dann die Familienbegleitung, die bis zwei Jahre dauert und die Rückführung zu den leiblichen Eltern zum Ziel hat und die Krisenunterbringung." Diese ist auf acht bis zwölf Wochen anberaumt. Auch Mutter und Kind finden kurzfristig Aufnahme.
Nicht jede Familie ist als Pflegefamilie geeignet
Die Pflegefamilien müssen diverse Voraussetzungen erfüllen (Unbescholtenheit, stabile Familiensituation, Bereitschaft zur Schulung etc.) und viel Engagement mitbringen. Denn: "Während in den vergangenen zehn Jahren Löhne im Schnitt um 25 Prozent gestiegen sind, ist das Pflegeelterngeld nur um drei Prozent erhöht worden." 372 bis 409 Euro sind das im Monat. Zum Vergleich: Unterbringung in Kindergruppen und ähnliches kostet bis zu 3.500 Euro. "Wir fordern dringend eine Anpassung."
Und: Neue Anwärter werden auch dringend gesucht." Informationen unter www.pflegefamilie.at oder 0316/829633-0.










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.