EU-Zahlungsverkehr

Geld überweisen darf maximal drei Tage dauern

Österreich
28.01.2008 18:42
Wer Geld auf sein Konto erhält oder selbst etwas überweist, muss nur noch maximal drei Tage auf die Abwicklung warten: Das ist der Kern der seit Montag geltenden europaweiten Zahlungsverkehrsregelung "SEPA". Ab 2012 beträgt die Frist dann einen Tag.

Die nun geltende Überweisungsfrist von drei Bank-Werktagen beschleunigt Zahlungen zwischen 31 Ländern (alle EU-Länder sowie Liechtenstein, Schweiz, Norwegen, Island). Für grenzüberschreitende Überweisungen muss man jedenfalls die internationalen Kontonummern (IBAN und BIC) angeben. Bei Zahlungen innerhalb Österreichs genügen auf absehbare Zeit weiterhin die normalen Kontonummern von Absender und Empfänger, so der BA-CA-Manager Michael Munterl.

Schaffen die Banken die Frist nicht, so hat man als Kunde Anspruch darauf, dass das Geld nachträglich ab dem dritten Tag gutgeschrieben wird. Weitere Vorteile: Man wird in Zukunft in allen SEPA-Staaten mit Bankomat- oder Kreditkarte Bankautomaten benützen können. Seit Jänner werden nur noch SEPA-taugliche Neukarten ausgegeben. Ab 2009 sind auch grenzüberschreitende Abbuchungsaufträge möglich.

Kronen Zeitung

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