29.01.2008 07:21 |

Zwei Bären-Leben

Fu Long ab Mittwoch vor Publikum

Die lange Wartezeit ist bald zu Ende: Am Mittwoch wird Fu Long, der kleine Panda im Wiener Tiergarten Schönbrunn, erstmals von den Besuchern bewundert werden können - vorausgesetzt, Bären-Mama Yang Yang wird angesichts der Neugierigen nicht "panisch", verriet der stellvertretende Tiergartendirektor Gerhard Kasbauer am Montag. Erwartet wird ein wahrer Sturm auf den Zoo. Chaos soll von Sicherheitsleuten verhindert werden. Das Nürnberger Eisbärenbaby (oben findest du ein neues Video des Kleinen!) macht indes die ersten Steh-Versuche.

Doch zuerst zurück zu „unserem“ Bärchen in Schönbrunn: Eine "Generalprobe" für seinen ersten öffentlichen Auftritt wird der "Glückliche Drache" bereits am Dienstag absolvieren - mit jener Wiener Volksschulklasse, die bei einem Radio-Malwettbewerb einen Besuch bei dem Panda-Youngster gewonnen hat. Allerdings ist nicht sicher, ob die Kinder den kleinen Bären auch wirklich zu Gesicht bekommen.

Seine Ausflüge in die Innenanlage des Geheges richten sich weder nach einem Terminplan, noch sind sie mit einer Dauer von ein paar Minuten bis zu maximal einer Dreiviertelstunde bisher sehr lang gewesen. "Wir hoffen, dass er am Vormittag wirklich herauskommt", so Kasbauer.

Besucheransturm erwartet
Auf den erwarteten Besucheransturm hat sich der Tiergarten bereits vorbereitet: Vier Kameras übertragen Bilder aus Wurfbox, kleinerer und größerer Innenanlage auf sechs Monitore ins Freie.

Die Besuchermassen werden dort bereits in die entsprechenden "Kanäle" geleitet. Drei Mitarbeiter einer eigens beauftragten Security-Firma wurden engagiert, damit alles gesittet abläuft. Zeigt sich Fu Long in der Innenanlage, dann sollen die Profis durch "sanften Druck" dafür sorgen, dass die Besucher wieder hinausgehen und anderen Neugierigen den Zugang ermöglichen. Denn wenn sich der Panda, der eine rechte Schlafmütze ist, wirklich zeigt, "dann wird wirklich der Bär los sein", prophezeit der stellvertretende Tiergartendirektor.

Flocke kann schon stehen
Das Nürnberger Eisbärenbaby Flocke macht derzeit erste Steh-Versuche. "Sie stellt sich kurzfristig schon ein bisschen in den so genannten Vierfüßlerstand", erklärte Tierarzt Bernhard Neurohr am Montag. Jedoch sei der rund sechs Wochen alte Eisbär noch relativ wacklig auf den Beinen. Bis Flocke laufen kann, werde es noch einige Wochen dauern.

Das Jungtier bringt derzeit rund 4,2 Kilo auf die Waage. Auch die ersten Milchzähne kündigen sich an. "Es ist alles in guten Bahnen, aber die Gefahr einer Infektion ist immer noch da", betonte Neurohr. Flocke war vor drei Wochen von seiner Mutter Vera getrennt worden und wird seither mit der Hand aufgezogen.

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