
Die Tochter des mutmaßlichen Täters hatte am Sonntag die Polizei alarmiert, nachdem ihr Vater am Telefon erzählt hatte, dass er nicht wisse, ob die 49-Jährige noch lebe: "Sie ist kalt", meinte der 58-Jährige schließlich gegenüber seiner Tochter.
"Nicht geständig, leugnet aber auch nicht"
Laut Obduktion starb die Frau aus Spital am Semmering zwischen Samstagabend und Sonntag früh an einer Gehirnblutung in Folge von zwei massiven Schlägen. Ihr Lebensgefährte wurde von der Polizei verhaftet. "Er ist nicht geständig, er leugnet aber auch nicht", erklärte der leitende Ermittler vom Landeskriminalamt, Raimund Sattler. Das Problem sei, dass sich der Obersteirer auf Grund seiner Alkoholisierung an die Tat selbst nicht erinnern kann. Auch über die Tatwaffe kann nur spekuliert werden, da das Opfer keine äußeren Verletzungen erlitten hatte und es demzufolge auch keine Spuren gibt. Es könnte aber ein Topf gewesen sein.
70 "Vorgeschichten"
Fakt ist, dass das Alkoholiker-Pärchen schon öfter Probleme hatte. Er soll die 49-Jährige wiederholt geschlagen haben - an die 70 Mal mussten die Beamten schlichtend einschreiten.
Nach Angaben der Tochter wollte ihn seine Lebensgefährtin am gestrigen Tag verlassen und in ein Frauenhaus in Kapfenberg ziehen. Auch ein neues Handy hatte sich die 49-Jährige bereits zugelegt. Das alles kam nur leider zu spät...
Symbolbild










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.