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¿Freier Mitarbeiter¿ für Mord an Rivalin gesucht
Die Auftraggeberin habe einen der Kandidaten darüber informiert, dass sie "stille Mörder" suche und habe ihn per Mail aufgefordert, das Opfer für eine Summe von 5000 Dollar "auszuschalten", hieß es weiter. Sie habe auch Name, Alter, Adresse und Beruf ihrer in Kalifornien lebenden Nebenbuhlerin genannt. Den Gerichtsunterlagen zufolge fragte der Bewerber nach der genauen Bedeutung des Wortes "ausschalten", worauf die potentielle Auftraggeberin antwortete "sie zu töten". Der inzwischen verhafteten Frau würden nun Auftragsmord und der Missbrauch zwischenstaatlichen Handels zur Verübung eines Verbrechens vorgeworfen.
"Die komplexen Ermittlungen wurden im November 2007 eingeleitet, und wir haben uns große Sorgen um das Wohlergehen des Opfers gemacht", zitierte die Bundespolizei FBI im kalifornischen Sacramento den zuständigen Sheriff.
Der Ehemann des potenziellen Opfers gab demnach zu, dass er die Frau aus Michigan schon vor Jahren bei einem Online-Kursus kennenlernte und ihn mit ihr eine "tiefe und intime Online-Beziehung" verband. Das Paar habe sich aber auch mindestens zweimal - in den Jahren 2005 und 2007 - zum Sex getroffen und per E-Mail und Telefon kommuniziert.



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