Der Mann hatte seinen Sohn (Bild: Vater und Sohn) am Freitag abgeholt, da der Bub das Wochenende bei ihm verbringen sollte. Der 41-Jährige und seine um zehn Jahre jüngere Frau leben schon länger in Scheidung und hatten immer wieder Streit. Seinen eigenen Angaben zufolge wollte er eigentlich seine Ehefrau töten, doch diese ließ ihn nie in die Wohnung.
Sonntag früh, als das Kind noch schlief, dürfte sich der Vater zu der Tat entschlossen haben. Er soll in das Zimmer gegangen sein, in dem der Zehnjährige schlief, und dem Buben die Hände auf Mund und Nase gedrückt haben. Der Tod des Kindes trat vermutlich durch Ersticken ein. Der Mann rief anschließend selbst die Polizei an. Mit der Ermordung des Sohnes wollte er laut Ermittler offenbar seine Ehefrau treffen.
Bei seiner ersten Einvernahme hatte er angegeben, er habe Angst vor seinem Schwiegervater gehabt, weil dieser angeblich einen Mord gegen ihn in Auftrag gegeben hatte. Der 41-Jährige wird am Montag nachmittag in die Justizanstalt Graz-Jakomini überstellt. Die Mutter des Buben, die ihr einziges Kind verloren hat, wurde vom Kriseninterventionsteam betreut.










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